Samstag 17.03.12 |
Kino am Rand: Ökofilmtour "Energieland" 19:30 Uhr
Der Energiekonzern Vattenfall will in der Lausitz eine Technologie zur Bindung und Entsorgung von Kohlendioxid in einem Kohlekraftwerk einführen, um es dann flüssig unterirdisch unter anderem im Oderbruch einzulagern. Es locken satte Gewinne, wenn Vattenfall die Technik marktreif bekommt und sie auch in viele Ländern verkaufen kann. Doch Politik und Wirtschaft haben die Rechnung ohne die Menschen gemacht, die Angst haben, dass der tief unter der Erde abgelagerte Stoff ihnen und der Natur schaden kann. Der Film entstand in einer Kooperation des Konzerns mit der Hochschule HFF „Konrad Wolf“ in Potsdam - der jungen Regisseurin wurde freie Arbeit zugesagt. Denn Vattenfall geht es um Akzeptanz in der Bevölkerung. Über deren Argumente auf der einen, das Ohnmachtsgefühl der Bürger auf der anderen Seite, legt dieser Dokumentarfilm ein gutes Zeugnis ab.
(Regie: Johanna Ickert, 85 min, D 2011)
Anschließend: Gespräch mit Johanna Ickert, Kenneth Anders, Lars Fischer (Büro für Landschaftskommunikation) und Imma Harms, Philosophin und Informatikerin, Gründungsmitglied der Zeitschrift „WechselWirkung“ – Wissenschaftskritik aus den „eigenen Reihen“
In Zusammenarbeit mit dem Sommerkino Reichenow
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Sonntag 18.03.12 |
Kino am Rand: Ökofilmtour "Taste the wastewaste – die globale Lebensmittelverschwendung" 11:00 Uhr
50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen: Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt den Verbraucher erreicht. Und fast niemand kennt das Ausmaß der Verschwendung. Der Film fragt: Wer macht aus Essen Müll? Welche Folgen hat die globale Nahrungsmittel-Vernichtung für das Klima und für die Ernährung von sieben Milliarden Menschen? Der Film findet Antworten bei Bauern, Supermarkt-Direktoren, Müllarbeitern und Köchen. In Deutschland, Österreich, Japan, Frankreich, Kamerun, Italien und den Vereinigten Staaten. Und er findet Menschen, die unserem Essen mehr Wertschätzung entgegenbringen und Alternativen entwickelt haben, um die Verschwendung zu stoppen. (Regie: Valentin Thum, 88 min, D 2011)
Anschließend: Gespräch mit N.N, Eine vom Containern lebende
In Zusammenarbeit mit dem Sommerkino Reichenow
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Sonntag 18.03.12 |
Kino am Rand: Ökofilmtour "Soul Boy" 15:00 Uhr
Für den 14jährigen Abila beginnt eine abenteuerliche Reise durch die Tiefen des heimatlichen Slums Kibera in Nairobi, denn seinem Vater wurde im Spiel mit einer Hexe „die Seele geraubt“. Seinen ganzen Mut und viel Tatenkraft muss Abila aufbringen und sieben Aufgaben lösen, um seinen Vater zu retten. Was nach einer Geschichte voller Mystik klingt, verortet dieser Spielfilm geschickt im Slumviertel der Jetztzeit. Verdienstvollerweise beschönt er dabei nicht die vorherrschende, konfliktreiche Alltagssituation. Tom Tykwer unterstützte als Supervisor das kenianische Filmprojekt, das aus der afrikanischen Erzählperspektive heraus mit Nachwuchsfilmern in den Slums von Nairobi gedreht wurde. (Regie: Hawa Essuman, 60 min, D/Kenia 2010, ab 10 Jahre)
Die zuständige Redakteurin des RBB, Sabine Preuschdorf ist anwesend.
In Zusammenarbeit mit dem Sommerkino Reichenow
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