Theater am Rand - Foto: Rudolf Wernicke

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Bodenständiges Theater: Böden auf und von denen wir leben.
Montag, 05. November 2015 - 19:00 Uhr

Der Umstand, dass Boden nicht reproduzierbar ist, macht ihn sehr kostbar. Und beinahe alles, was wir täglich in Form von Nahrungsmitteln zu uns nehmen, ist auf ihm gewachsen. Funktionsfähige Böden sind zudem Voraussetzung für biologische Vielfalt, Klimaschutz, nachhaltige Landnutzung oder einen guten Zustand der Gewässer. Unsere Böden sind jedoch durch den immer noch hohen Bedarf an Flächen für Siedlung und Verkehr, durch Stoffeinträge aus den verschiedensten Quellen, Erosion und Bodenverdichtung gefährdet. Die Problematik des Bodenschutzes ist seit langem bekannt und wird vielfältig und intensiv in weiten Kreisen von Politik und Beratung diskutiert. Es fehlt jedoch noch immer ein gesellschaftlich verankertes Bodenschutzbewusstsein, um den Boden mit seinen vielfältigen Funktionen ausreichend zu schützen. Im Rahmen der Veranstaltung soll durch Impulsreferate mit musikalischer Untermalung das Thema Boden „an den Mann“ gebracht und dafür sensibilisiert werden. Tobias Morgenstern wird die Veranstaltung mit einer Bodenkantate eröffnen.

Als Theater werden wir die Veranstaltung außerdem nutzen, um mit einem Stand an der "Urinale" (Link: www.urinale.org) teilzunehmen, was Ihnen die Möglichkeit bietet, sich auf Glyphosat testen zu lassen. Wir stellen dafür fertig adressierte Urinprobesets bereit, die Sie dann gegen einen Selbstkostenpreis an ein kooperierendes Labor schicken können. Wer die Selbstkosten nicht zahlen kann oder will, kann seine Urinprobe alternativ an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft senden. Alle weiteren Informationen gibt es im Oktober vor Ort oder unter www.urinale.org.

Eine Veranstaltung des Theater am Rand e.V. in Kooperation mit der agrathaer GmbH im Auftrag des Umweltbundesamtes.

 

R A N D T H E M A   40

TTIP - Globales Abkommen mit lokalen Auswirkungen
Donnerstag, 17. September 2015 - 19:00 Uhr

Das Freihandelsabkommen TTIP wird so geheim ausge- handelt, dass Informationen zu den Inhalten kaum zu bekommen sind. Ist allein das ein nicht vertretbarer Um- stand, wird die Lage keineswegs besser, wenn man den Blick auf die Inhalte lenkt: Das Abkommen wird unter anderem massive Auswirkung auf die Themenfelder Ernährung, Landwirtschaft oder auch die Pharma- industrie haben. Und das nicht nur auf globaler Ebene! Auch Kommunen werden umsetzen müssen, was hinter geschlossenen Türen beschlossen wird. Wir werden TTIP ein Randthema widmen - den wenigen verfügbaren Infor- mationen zum Trotz.

Unter anderem mit:
Helmut Scholz, DIE LINKE, Mitglied des Europäischen Parlaments als Experte für TTIP
Karsten Birkholz, Amtsdirektor Amt Barnim-Oderbruch und Tobias Morgenstern.

Eine Veranstaltung des Theater am Rand e.V.

 

R A N D T H E M A   39

Ernährung zwischen Land und Stadt – Eine Hommage an die regionale Vielfalt
Donnerstag, 21. Mai 2015 - 19:00 Uhr

Äpfel aus China, Birnen aus Peru, Erdbeeren aus Argentinien – unsere Supermärkte sind voll von Produkten vom anderen Ende der Welt. Doch was ist eigentlich mit all dem Obst und Gemüse, das direkt vor unserer Tür wächst? Es ist schließlich noch gar nicht so lange her, da war Brandenburg der „Gemüsegarten Berlins“! Wie steht es heute um unsere regionale Vielfalt?

Dieses Randthemen wollen wir all den einheimischen Produkten widmen, die direkt vor unserer Nase wachsen. Mit Kunst, Vorträgen und kulinarischen Spezialitäten nähern wir uns dem Thema von seinen vielen verschiedenen Seiten.

Unter anderem mit:
Paula Voigt und Vera Buttmann vom Nahhaft e.V.
Holger Ackermann, Sprecher des Brandenburger Imkerverbandes
Den Köchen Mathias Schirmer und Mirko Zimmermann
Und dem Musiker Tobias Morgenstern.

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Eine Veranstaltung des Theater am Rand e.V.

 

R A N D T H E M A   38

4. Saatgutbörse - Vielfalt tauschen, um Vielfalt zu erhalten.
Samstag, 21.03.2015 - 12:00-15:00 Uhr - Eine Veranstaltung des Theater am Rand e.V.

Den Auftakt der Randthemen bildet auch in diesem Jahr unsere traditionelle Saatgutbörse: Wir laden Sie herzlich zum Tausch von und Austausch über Saatgut ein, um den stetigen Monopolisierungsprozessen großer Unterneh- men etwas entgegegen zu setzen.

Wir eröffnen die Veranstaltung in diesem Jahr mit einem Übersichtsreferat, das Ute Boekholt von Samenbau- Nordost halten wird. Gespickt mit vielen praktischen Tipps und Hinweisen wird sie erzählen, wie die Gemü- sevielfalt im eigenen Garten bewahrt, entwickelt und vermehrt werden kann. Im Vordergrund steht dabei immer die Freude an den eigenen Pflanzen und das gute Gelingen der eigenen Sortenpflege: Welche Schritte füh- ren zu mehr Ernährungssouveränität und Unabhänigkeit von den oft überteuerten Hybridsorten? Wie vermeide ich Einkreuzungen oder andere klassiche Fehler? All das und mehr wird Thema des Vortrags sein. Außerdem gibt es natürlich Musik, viel Raum für eigene Fragen und die Möglichkeit zum Austausch.

Eine Veranstaltung des Theater am Rand e.V.

Die Veranstaltung wird gefördert durch die DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt).

 

R A N D T H E M A   37

„Und jedem Anfang...“ - Filmvorführung: The Face of Birth
Donnerstag, den 27. November 2014 um 19:00 Uhr - Eine Veranstaltung des Theater am Rand e.V.

Anlässlich der Gefährdung des Hebammenberufs

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.“ So beginnt Hesse sein wunderbares Gedicht „Stufen“. Für einen Anfang ist der beschützende Zauber besonders notwendig: Für unseren Lebensanfang, unsere Geburt in die Welt. Jeder von uns durchlebt diesen Anfang; und immer ist es ein besonderer Moment irgendwo zwischen Traum und Trauma. Ob eine Geburt zum Wunder oder zur tiefen Verwundung wird, ist dabei maßgeblich von zwei Faktoren abhängig: der Selbstbestimmung der Frau und einer individuellen, fachlich kompetenten und gleichzeitig einfühlsamen Geburtsbegleitung.

Ab 2016 ist die verpflichtende Haftpflichtversicherung für Hebammen nicht mehr bezahlbar. Das kommt einem Berufsverbot gleich und bedeutet unter anderem: Keine Schwangerschaftsbetreuung, keine Geburtsbegleitung, keine Wochenbettbetreuung mehr.

Anlässlich dieses dramatischen Umstands zeigen wir den Film „The Face of Birth“, der die Notwendigkeit einer selbstbestimmten Geburt unterstreicht. Der Film ist auf Englisch mit deutschen Untertiteln. Wir laden anschließend zu einer Diskussion ein.

 

R A N D T H E M A   36

Die Zukunft pflanzen
Donnerstag, den 25. September 2014 um 19:00 Uhr in Kooperation mit dem BUND Brandenburg

Die Arbeitsweisen der industriellen Landwirtschaft werden zunehmend kritisiert: Der Einsatz von chemischen Düngern, Pflanzenschutzmitteln und Gentechnik wird von vielen Seiten angeprangert. Was den Widersachern dieser Methoden jedoch häufig fehlt, sind gangbare Alternativen, die das ehrliche Potential dazu haben, die derzeitige Praxis langfristig zu ersetzen.

Die Dokumentation der französischen Filmautorin Marie-Monique Robin ist da anders: Sie nimmt sich dem Thema positiv an und zeigt in beeindruckender Weise, welche landwirtschaftlichen Möglichkeiten es gibt, die wachsende Menschheit anhand ökologischer, zukunftsfähiger Methoden zu ernähren - also ohne Gentechnik, ohne chemischen Pflanzenschutz und chemische Dünger.

Die Autorin hat vier Kontinente bereist, um Antworten zu finden, und dabei unter anderem festgestellt: Es kann nicht nur einen Weg geben. Vielmehr gilt es, die landwirtschaftliche Arbeit in die individuellen klimatischen und sozialen Bedingungen einzupassen, den Böden und der Umwelt der jeweiligen Region gebührende Beachtung zu schenken.

Eine Veranstaltung des Netzwerkes Nachhaltiger Lebensstil vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Brandenburg. Der BUND Brandenburg bedankt sich beim Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg für die finanzielle Förderung der Veranstaltung.

BUND

 

R A N D T H E M A   35

Kooperation statt Konkurrenz: Wirtschaftlicher Erfolg zum Wohle der Gemeinschaft
Donnerstag, 24. April 2014 – 19:00 Uhr – Eine Veranstaltung des Theater am Rand e.V.

Leistung, Konkurrenz, Vorsprung: Wer auf dem freien Markt mitspielen – und bestehen – möchte, kommt um diese Schlagworte kaum herum. Wirtschaftlicher Erfolg ist derzeit strikt an monetär ausgerichteten Skalen gekoppelt. Ein Engpass; ausreichend, um die individuellen und gesellschaftlichen Schaffensbedürfnisse zu befriedigen?

Stellt man sich diese Frage, so kommt man eigentlich postum zur nächsten:
Was wäre die Alternative?
Wie ließen sich monetäre und nicht-monetäre Ziele vereinbaren?
Eine mögliche Antwort bietet das Konzept der Gemeinwohlökonomie. Hier werden Kooperation und Gemeinwohlstreben belohnt und schlagen sich letztendlich auch in der wirtschaftlichen Bilanz positiv nieder. Sozial, ökologisch, demokratisch, solidarisch: Das sind die Schlagworte, mit denen hier gearbeitet wird.
Eine Veranstaltung des Theater am Rand e.V.

 

R A N D T H E M A   34

Saatgut tauschen, Vielfalt bewahren: 3. Saatgutbörse im Theater am Rand
Sonntag, 16. März 2014 – Beginn 11:00 Uhr – Eine Veranstaltung des
Theater am Rand e.V.

Strikte EU-Bestimmungen machen es vor allem Kleinbauern und mittelständigen Landwirten immer schwerer, selbstbestimmt mit ihrer eigenen Saat- und Sortentradition umzugehen. Stattdessen dominieren globalisierte Großkonzerne das Feld; Im Resultat verwandelt sich die natürliche Vielfalt zusehends in eine gezüchtete Einfalt. Nur der Austausch von Wissen und Saatgut kann diesem Prozess etwas entgegensetzen!

Wir eröffnen die Saatgutbörse mit einem Beitrag von Frau Dr. Cornelia Lehmann, Mitarbeiterin der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie wird sowohl über den aktuellen Stand der Saatgutgesetzgebung informieren als auch die Notwendigkeit der Erhaltung alter Sorten unterstreichen.

Im Anschluss ist natürlich genügend Zeit für Tausch und Austausch!

Sollten Sie sich mit einem eigenen Stand an der Börse beteiligen wollen, wenden Sie sich bitte an podium@theateramrand.de.

<<< Download Plakat

<<< Hier können Sie das Referat, das Frau Cornelia Lehmann (HU Berlin, VERN e.V.) im Rahmen der Saatgutbörse gehalten hat, kostenlos im PDF-Format herunterladen.

 

R A N D T H E M A   33

Wie klingt dein Kontostand?
Donnerstag, 07.11.2013 – 19:00 Uhr – Eine Veranstaltung des Theater am Rand e.V.

Kompositionen und Diskussionen über das Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens.

Die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens ist mittlerweile zu einem viel diskutierten Thema avanciert, das in all seinen Kontroversen nicht selten unter großen Emotionen debattiert wird. Die Bandbreite der Argumente reicht dabei von der Erfüllung eines Menschenrechts durch die bedingungslose Absicherung des Lebensunterhalts auf der einen, bis zum Szenario der Geburt einer unfair gelagerten Faulenzergesellschaft auf der anderen Seite. Wir wagen uns mit diesem Randthema an heiklen Stoff. Dabei ist es wieder unser Bestreben, über eine Oberflächenbetrachtung hinauszugehen und die Idee in seiner Tiefe und Komplexität anzugehen. Wie viel Sinn und Unsinn steckt hinter dem Bedingungslosen Grundeinkommen? Birgt es die Möglichkeit zur Selbstentfaltung oder ist es eher ein Wegbereiter für den Untergang des Arbeitswillens? Und wie realistisch ist seine Umsetzung? Das alles soll an diesem Abend mit renommierten Fachgästen überlegt werden. Das Randthema zum Bedingungslosen Grundeinkommen entsteht in enger Kooperation mit dem Bildungs- und Begegnungszentrum e.V. Schloss Trebnitz. Mit einem Bustransfer aus Seelow, Trebnitz, Neuhardenberg und Wriezen.

 

R A N D T H E M A   32

Präsentation des preisgekrönten Buches: "Terra Preta. Die Schwarze Revolution aus dem Regenwald". Mit den Autoren Ute Scheub und Haiko Pieplow.
Donnerstag, 15.08.2013 – 19:00 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke

Mit Küchenabfällen, Pflanzenkohle und Regenwürmern das Klima retten und den Hunger der Welt besiegen? Klingt wundersam, doch die Wissenschaft glaubt, das Rezept dafür gefunden zu haben: Terra preta do Indio lautet der portugiesische Name für die fruchtbarste Erde der Welt, die erstmals Ende des 19. Jahrhunderts beschrieben wurde. Seitdem hat sich viel getan: In neueren Forschungen ist es gelungen, das Geheimnis um die erstaunlich einfache Rezeptur dieser Wundererde zu lüften.

Ute Scheub, Autorin mehrerer Bestseller, hat gemeinsam mit den Experten Haiko Pieplow und Hans-Peter Schmidt das Wissen um das "Schwarze Gold", das mit dem Niedergang der einstmals blühenden Indianerkulturen Amazoniens verloren gegangen zu sein schien, in einem kundigen Führer zusammengetragen.
Ergänzt wird der Ratgeber durch jede Menge Hintergrundwissen sowie Informationen zu zahlreichen Terra-Preta-Projekten, zu denen u.a. auch das Theater am Rand gehört.

Ein Thema, das für jeden interessant ist: vom professionellen Landwirt bis zum privaten Kleingärtner oder auch Laien, die sich fragen, wie eine gesunde Ernährung der Weltbevölkerung künftig gesichert werden kann. Auch uns als Theater liegt dieses Randthema besonders am Herzen, da wir mit dem Bau der Trocken-Trenn-Toiletten bereits einen wichtigen Schritt in die Richtung der eigenen Terra Preta Herstellung gegangen sind: Ein Ziel, das wir auch zukünftig weiter verfolgen werden!

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R A N D T H E M A   31

MObiL - Mitfahren in Märkisch-Oderland.
Samstag, 06.07.2013 – 15:00 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke

MObiL - Mitfahren in Märkisch-Oderland.

Der Initiator Thomas Winkelkotte wird am kommenden Samstag zu Gast im Theater sein, um seine Projektidee zur Bildung ländlicher Fahrgemeinschaften vorzustellen. Dazu gibt es Kaffee, Kuchen, Musik und natürlich die Möglichkeit, gleich mitzumachen.

Über das Projekt:
MObiL ist eine offene ländliche Fahrgemeinschaft, die die Verbindlichkeit der Mitfahrbörsen mit der Spontanität des Trampens verbindet. Die Konzeptidee beinhaltet, dass MObiL-Mitglieder sich mit ihren pinkfarbenen Ausweisen einfach an die nächste Bushaltestelle oder eine andere günstige Stelle am Straßenrand stellen und MObiL-Mitglieder, die mit ihrem Auto unterwegs sind, kurz an der nächsten Bushaltestelle vorbeifahren und gucken, ob sie jemanden mitnehmen können. Je mehr mitmachen, desto besser funktioniert das.

Und Autofahren wird günstiger, denn die MOBiL-MitfahrerInnen beteiligen sich mit einem kleinen Beitrag an den Benzinkosten.

MObiL ist ein Mobilitäts-Selbsthilfekonzept . Es besteht lediglich aus einem mobilen Büro, das in den nächsten Monaten deutlich sichtbar auf Märkten oder Festen im Landkreis zu finden sein wird. Die Orte und Termine sind auf der Internetseite eingetragen. In diesem Büro kann man MObiL beitreten und erhält sowohl einen Ausweis mit Bild, um sich den anderen TeilnehmerInnen kenntlich machen zu können, als auch einen Autoaufkleber für die Windschutzscheibe.

Das Ziel ist es, die Mobilität in der Region zu verbessern: Allerdings nicht, indem der Autoverkehr erhöht wird, sondern weil wir ihn miteinander teilen.

 

R A N D T H E M A   30

Buchvorstellung: Die Commonie – Versuchsanordnung für eine Post-Kollaps-Gesellschaft des guten Lebens.
Mit Johannes Heimrath.
Donnerstag, 6.06.2013 – 19:00 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke

Johannes Heimrath, unter anderem Herausgeber der Zeitschrift OYA, hat mit seinem Buch „Die Post-Kollaps-Gesellschaft: Wie wir mit viel weniger viel besser leben –und wie wir uns schon heute darauf vorbereiten können“ einen Nerv unserer Zeit getroffen: Dass sich die Welt, wie wir sie kennen, im Umbruch befindet, ist nicht zu leugnen. Die Herausforderung muss nun sein, diese Umwälzungen als Chance für einen Neubeginn zu begreifen und ökologische, soziale, technische, kulturelle und auch ökonomische Ressourcen so zu nutzen, dass dem unvermeidlichen Kollaps eine gewinnbringende Neuordnung folgt. Wie diese Neuordnung aussehen könnte, beschreibt er in seinem neuen Buch "Die Commonie – Versuchsanordnung für eine Post-Kollaps-Gesellschaft des guten Lebens", das im Sommer erscheint. Darin geht es um eine enkeltaugliche Lebensweise, die auf der Pflege der Gemeingüter, der "Commons", basiert.

Wir freuen uns sehr, dass Johannes Heimrath diese Themen im Rahmen einer Buchvorstellung im Theater präsentieren wird!

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R A N D T H E M A   29

Energisches Oderbruch – Die Energiewende in unserer Landschaft
Donnerstag, 16.05.2013 – 19:00 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke

Das Oderbruch wandelt sich rasant. Unübersehbar und kaum noch zu zählen sind die Windräder, Biogas- und Photovoltaikanlagen. Schwerer zu erkennen ist, dass sich unterdessen auch das Lebensgefühl der Menschen ändert. Denn dieses wird nicht nur durch die Geschwindigkeit beeinflusst, sondern auch von den veränderten wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen, die die Energiewende hervorbringt. Studenten der TU Dresden und der Hochschule Osnabrück befragen in einer Sommerschule des Oderbruchpavillons verschiedenste Oderbrücher nach ihren Erfahrungen, Erwartungen, Ängsten und Hoffnungen im Bezug auf die Energiewende in ihrer Landschaft. Lässt sich dieser Prozess gestalten und zu einer eigenen Sache machen? Oder sind die Menschen einer von außen gelenkten Entwicklung ausgeliefert? Die Ergebnisse werden an diesem Abend öffentlich präsentiert und zu Diskussion gestellt.

 

R A N D T H E M A   28

Ertragssteigerung durch Gifte – in was für einer Welt leben wir eigentlich?

Ein Randthema zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln: Eine Fragestellung, verschiedene Meinungen.
Donnerstag, 25.04.2013 – 19:00 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke

Sind gesteigerte Ertragsmassen nicht zu begrüßen? Und in Anbetracht der stetig wachsenden Bevölkerung nicht vielleicht sogar die einzige Möglichkeit, die weltweite Ernährung sicherzustellen? Und das alles bei wachsendem Profit für die Landwirte und niedrigen Kosten für den Verbraucher – ja, warum denn eigentlich nicht?

Der Einsatz von glyphosathaltigen Pflanzengiften ist im Rahmen der industriellen Landwirtschaft längst üblich und lässt sich je nach Position mit Vor- und Nachteilen belegen. Dennoch ist eine realistische Auseinandersetzung mit dem Thema ernüchternd: Wer kann am Ende von einem Gewinn reden, wenn die übergroße und monokulturell produzierte Nahrungsmasse vergiftet ist? Wer kann von Ernährungssicherheit sprechen, wenn nur noch nährstoffarme Lebensmittel zur Verfügung gestellt werden können, die die Böden auslaugen und die Menschen samt ihrer Lebensräume krank und schwach machen? Wie niedrig sind jetzt noch die Kosten?

Zu diesem Randthema möchten wir verschiedene Akteure einladen, deren unterschiedliche Standpunkte das Resultat verschiedener Blickwinkeln sind. Dabei möchten wir keinem der Redner mit einer Zeigefingermentalität begegnen, oder eine starre Richtig-Falsch-Bewertung vornehmen: Vielmehr wollen wir einen Raum für eine offene, respektvolle Diskussion schaffen und verstehen, wieso Pflanzengifte überhaupt zum Einsatz kommen müssen. Und wir möchten die Gelegenheit nutzen, Alternativen aufzuzeigen.

 

R A N D T H E M A   27

BRandReden: Das Oderbruch – Eine Region voller Energie
Sonntag, 10.03.2013 – 11:00 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke

BRandreden

Wie sehen Sie das Oderbruch in zehn Jahren? Als gigantischen Windpark?
Als immer dampfende Biogasanlage?
Als energieautarke Region?

Anders wird es in jedem Fall sein; schon jetzt wandelt sich die Landschaft rapide.
Doch wo soll die Reise hingehen?
Welche Befürchtungen haben Sie, wenn Sie an die Energiepläne für das Oderbruch denken? Und welche Ideen, welche Visionen prägen Ihr eigenes regionales Zukunftsbild?

Wir möchten Sie ermutigen, Ihre Gedanken zum Thema Energie im Oderbruch auszusprechen: frei, wertungslos und ohne Erwartungen.
Als Plattform hierfür bieten wir Ihnen die Bühne des Theaters am Rand:
Jeder soll, darf und kann zu den BRandReden seine ganz eigenen Gedanken
kundtun – frei von der Leber weg.

Für uns ist die Veranstaltung ein Experiment, an das wir keine Erwartungen stellen.
Wir wissen, dass das öffentliche Reden Mut erfordert und werden jeden Redner entsprechend würdigen! Sollten Sie schon wissen, dass Sie etwas zu sagen haben,
freuen wir uns über eine kurze Mitteilung an theateramrand@yahoo.de.
Auch ganz spontane Wortmeldungen sind jedoch ausdrücklich erwünscht!

Um die freien Reden zu rahmen, haben wir Herrn Dr. Land eingeladen,
der mit einem Referat ein thematisches Fundament bauen wird.
Für eine künstlerische Begleitung sorgen das Theater ohne Probe
und Tobias Morgenstern.

R A N D T H E M A   26

Zwischen Verantwortung und Zuständigkeit – wer kümmert sich
um das Wasser im Oderbruch?
Donnerstag, 18.10.2012 – 19:00 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke

Die Auseinandersetzungen um das richtige Wassermanagement im Oderbruch drehen sich immer wieder um die Frage, wer sich eigentlich um welche Arbeiten und Strukturen
in der Landschaft zu kümmern hat. Es gibt hierzu Regelungen, die aber nicht allen
bekannt sind und die zum Teil auch in der Praxis zu Widersprüchen führen.

Die gemeinsame Veranstaltung vom Ministerium für Umwelt des Landes Brandenburg
und dem Landkreis Märkisch-Oderland soll über diese Gemengelage informieren aber auch die heutige Aufgabenteilung und die damit verbundene Praxis zur Diskussion stellen. Haben wir eine befriedigende Arbeitsteilung im Wassermanagement des Oderbruchs?

Unter anderem mit:
Gernot Schmidt (Landrat des Landkreises Märkisch-Oderland)
Prof. Dr. Joachim Quast (ehem. Institutsleiter ZALF)
Kurt Augustin (Abteilungsleiter Wasser- und  Bodenschutz)
Michael Böttcher (Bürgermeister von Letschin)

Die Moderation übernimmt das Büro für Landschaftskommunikation.

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R A N D T H E M A   25

Das Oderbruch als Handlungsraum
Mittwoch, 19.9.2012 – 19:00 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke

Das Oderbruch ist eine der prägnantesten Landschaften der Welt. Obwohl es einmalige Potenziale und Probleme hat, ist es nicht als eigenes Gebiet gefasst. Könnte man etwas für die Regionalentwicklung tun, wenn man das Oderbruch genauer steuern würde? Das Randthema, das im Rahmen einer Sommerschule des Oderbruchpavillons mit Studenten der Hochschule Eberswalde entstanden ist, sieht sich die Sache genauer an.

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R A N D T H E M A   24

Milch & Honig - Erster Teil: Bienen
Donnerstag, 7.6.2012 – 19:00 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke

"Wenn die Biene von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr."
Dass diese Worte Albert Einsteins längst kein Szenario einer fernen Horrorzukunft mehr sind, ist Imkern weltweit schon lange bewusst: Die Auswirkungen widernatürlicher Landwirtschaftsmethoden stellen eine massive Bedrohung für eines der wichtigsten Bestäubungsinsekten der Welt dar.

Das Randthema setzt die Problematik in den Mittelpunkt. Als Referenten konnten wir Gabriele Hentschel (Vorsitzende des Imkervereins Wriezen e.V.) sowie Dr. Jens Radtke (Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf e.V.) gewinnen.
Außerdem freuen wir uns sehr auf KünstlerInnen des Theaters ohne Probe, die den Abend mit Improvisationseinlagen begleiten werden.

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R A N D T H E M A   23

Energieregion Oderbruch? Podiumsveranstaltung zu den Plänen der Windenergienutzung in der Region Oderland-Spree
Montag, 27.02.2012 – 18:00 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke

Im Gebiet der Regionalen Planungsgemeinschaft Oderland-Spree, zu der auch der Landkreis Märkisch-Oderland gehört, wird aktuell an der Fortschreibung des rechtskräftigen Sachlichen Teilregionalplanes „Windenergienutzung“ gearbeitet.

Bis Ende 2012 soll die Ausweisung weiterer Windeignungsgebiete abgeschlossen sein. Zu Art und Umfang der Neuausweisung wurden im letzten Jahr zahlreiche Veranstaltungen und Debatten geführt. Dennoch besteht bei den Betroffenen vor Ort weiterhin ein hoher Informationsbedarf, insbesondere, wenn es um die Abstände zu Siedlungsflächen, technische Fragen oder die Entwicklung der Lebensqualität in der Region geht.

Zudem stehen die Chancen und Risiken kommunaler Energiekonzepte sowie die Notwendigkeit, neue Stromtrassen zum Transport der in der Region gewonnenen erneuerbaren Energien aufzubauen und die damit verbundenen Kosten-entwicklungen im Fokus zahlreicher Diskussionen.

Gemeinsam mit dem Landrat des Landkreises Märkisch-Oderland Gernot Schmidt und dem Amtsdirektor Barnim-Oderbruch Karsten Birkholz diskutiert der Leiter der Regionalen Planungsgemeinschaft Oderland-Spree die aktuellen Planungen. Fragen und Debatten mit den Gästen sind ausdrücklich gewünscht.

 

R A N D T H E M A   22

Hochwasserschutz – die ständige Sorge im Oderbruch
Donnerstag, 27.10 2011 – 19:30 Uhr  – im Theater am Rand in Zollbrücke

Leben im Oderbruch heißt Leben mit dem Wasser: Die Beschaffenheit der Landschaft macht das Thema Hochwasserschutz zur Pflicht. Entsprechend existiert eine Vielzahl
an Richtlinien, die das Verhalten im Ernstfall regeln sollen.
Doch wie sehen diese Richtlinien, die sich unter anderem hinter dem Wortungetüm
EU-Hochwasserrisikomanagementrichtlinie 2007 verbergen, konkret aus?
Was muss gemäß dieser Richtlinie getan werden, um im Falle eines Extremhochwassers die Schäden so gering wie möglich zu halten? Die Landesregierung soll bis zum Jahre 2015 entsprechende Managementpläne erarbeiten.

Das Randthema öffnet das Gespräch: Fachleute machen es sich zur Aufgabe,
den Inhalt der Richtlinie sowie deren Umsetzung durch das Landesrecht zu erläutern
und offene Fragen der Bewohner zu beantworten.
Gast des Abends ist Prof. Dr. Matthias Freude, Präsident des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV).
Außerdem Korreferate von Prof. Dr. Joachim Quast (ZALF) und dem Büro für Landschaftskommunikation.

 

R A N D T H E M A  21

Schämen wir uns in Grund und Boden?
Donnerstag, 14.07.2011 – 19:30 Uhr  –  im Theater am Rand in Zollbrücke

Mach Dich vom Acker! Mit diesen Worten werden Menschen ihres Standortes verwiesen. Wer auf dem Acker stehen darf, hat ein Lebensrecht in der Landschaft, wer kein gutes Los ziehen konnte, muss sich trollen. Die Wahrheit unseres Lebens liegt auf dem Feld, denn hier wächst unsere Nahrung. Derweil werden in aller Welt landwirtschaftliche Böden vernichtet, versiegelt, vergiftet und zum Gegenstand der Spekulation. Schämen wir uns darum in Grund und Boden?

Mit Künstlern, Landschaftsökologen, Planern und Gartenbauern findet im Rahmen des Oderbruchpavillons vom 9.-15. Juli ein Pleinair über Grund und Boden als Fundamente der Landschaft statt. Die Mitwirkenden befragen Landwirte im Oderbruch und begeben sich auf den schwankenden Boden von Krume, Scholle und Schlag. Beim Randthema stellen sie ihre Ergebnisse vor und diskutieren sie mit den Referenten des Abends und ihren Gästen.

 

R A N D T H E M A  20

Focus On Landscape
Donnerstag, 26.05.2011 – 19:30 Uhr  –  im Theater am Rand in Zollbrücke

Landschaften sind mehr als natürliche Umwelt oder künstlerischer Gegenstand, sie sind Produkt menschlicher Aneignung und unsere Lebensgrundlage. Die mit der Europäischen Landschaftskonvention verbundene Zusammenführung natürlicher und kultureller Elemente integriert Fragen der Landnutzung, des Landschaftswandels und der Heimatbeziehungen. Stärker als die klassische Umweltbildung thematisiert ein entsprechender landschaftspolitischer Bildungsansatz die spannungsvollen Beziehungen zwischen Natur und Mensch und basiert auf der Landschaftswahrnehmung der Bewohner.

Ausgehend von einer Studie auf den Shetland-Inseln wird bei der Sommerschule der Akademie für Landschaftskommunikation ein Konzept erprobt, das in der Arbeit mit Kindern auf die Erarbeitung und Ausdifferenzierung einfacher landschaftlicher Grundelemente setzt. Ein Landschaftspuzzle dient als methodische Basis für das Gespräch mit Kindern und Erwachsenen, für die Analyse ihrer Landschaftswahrnehmung und die Publikation der Ergebnisse.

Die Teilnehmer befragen Schüler, Lehrer und landschaftsprägende Akteure nach ihrer Wahrnehmung des Oderbruchs und werten diese Befragungen aus. Anschließend wird eine Landschaftsinszenierung entwickelt, welche die komplexen Beziehungen der Landschaftselemente, Widersprüche und Konflikte sowie die Veränderlichkeit der Landschaft sichtbar macht. Diese Landschaftsinszenierung wird gemeinsam mit den Schulen öffentlich im Oderbruch realisiert.

Zum Abschluss präsentieren die Teilnehmer der Sommerschule ihre Ergebnisse und Erfahrungen im Theater am Rand.

 

R A N D T H E M A  19

Amaranth am Rand
Sonntag, 19. September 2010 – 12.00 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke

Ein Fest um eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit ...

Bei den Mayas, Inkas und Azteken, bereits 4.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung, war
der Amaranth ein fester Bestandteil ihrer Hochkultur. Anfang des 16. Jahrhunderts
ließen die spanischen Invasoren bei Androhung der Todesstrafe den Anbau und den Verzehr von Amaranth verbieten. Für 400 Jahre geriet Amaranth in Lateinamerika nahezu vollständig in Vergessenheit.

"Amaranth ist für den Menschen das beste pflanzliche Nahrungsmittel, denn in ihm vereinen sich die wichtigsten Nährstoffe so umfassend und in solcher Menge wie in
keiner anderen Kulturpflanze."

Frühstück mit ökologischen Produkten aus der Region
Vortrag mit Madeleine Porr, Projektkoordinatorin "El Pan Alegre/Das Fröhliche Brot", Geschäftsführerin En Buenas Manos e.V. Deutschland-Kuba
Theaterstück für Kinder (El Pan Alegre) "Das fröhliche Brot" von Madeleine Porr, es spielen Kinder aus dem evangelischen Hort Bad Freienwalde und dem "Kindergarten auf dem Land" Altranft
Ausklang mit Musik

 

R A N D T H E M A  18

Landauf, Landab, Landunter? Eine Wasserzeitung für das Oderbruch
Donnerstag, 16. September 2010 – 19.30 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke

Das Oderbruch ist hart am Wasser gebaut. Hochwasserschutz und Melioration fordern Kraft und Geld. Bisher hat der Staat die Bewohner und Landnutzer in ihrem Bemühen, das Oderbruch zu nutzen, unterstützt.
Wie sieht es in Zukunft mit dieser Unterstützung aus?
Wie stellen sich die Oderbrücher ihren zukünftigen Umgang mit dem Wasser vor?
Welches Mandat erhält der Gewässer- und Deichverband?
Wie ist die Zukunft des Bibers im Polder?

Im Rahmen der Sommerschule des Oderbruchpavillons befragen Studenten der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNE) sowie der Fachhochschule Osnabrück Menschen, die sich mit diesen Fragen auseinandersetzen und stellen die Ergebnisse in einer Zeitung zusammen.

 

R A N D T H E M A  17

Brennholz, Korb und Oderlix
Donnerstag, 6. Mai 2010 – 19.30 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke

Ob als gepflegte Kopfweide oder als wilder Strauch in der Weichholzaue - die Weide ist der typische Baum dieser Landschaft. Vielen Menschen half sie beim Überleben, sie ist ein Wunderbaum: produktiv, schön und nützlich. Wie sieht ihre Zukunft aus? Der Abend stellt alte und neue Wege vor, die Weide als Brotbaum zu nutzen.

Beiträge: Stefanie Silbermann, Büro für Landschaftskommunikation, Gäste
Eine Veranstaltung des Theater am Rand e.V.

 

R A N D T H E M A  16

Die Lebensmittel-Lüge
Donnerstag, 25. März 2010 – 19:30 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke

Was steckt in unserem Essen? Sind unsere Lebensmittel noch "Mittel zum Leben"?
Ob Gentechnik im Essen oder auf dem Acker - die Mehrheit der Verbraucher und Landwirte lehnt die Risikosaat ab. Niemand kann abschätzen, welche Folgen die Eingriffe ins Erbgut für Gesundheit und Umwelt haben. Gen-Pflanzen breiten sich unkontrolliert aus und gefährden die gentechnikfreie Landwirtschaft.
Im zweiten Teil des Abends präsentiert die bekannte Journalistin Tanja Busse ihr neu erschienenes Buch "Die Ernährungsdiktatur - Warum wir nicht länger essen sollten, was die Industrie uns auftischt"

Ein Abend über die Gefahren des blinden Konsums, die Qualität von Nahrungsmitteln sowie die Macht der Verbraucher und mögliche Alternativen.

Referenten: Stefanie Töwe, Gentechnik-Expertin von Greenpeace und Tanja Busse
Eine Veranstaltung des Theater am Rand e.V.

 

R A N D T H E M A  15

Die weite Welt der Subsistenz
Donnerstag, 17. September 2009 – 19.30 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke

Wer heute noch Kartoffeln anbaut und Hühner hält, tut dies aus Trotz, aus Freude oder aus Armut – und erweist damit seiner Landschaft einen unschätzbaren Dienst. Denn die kleinen Hofwirtschaften bilden eine Kultur der täglichen Selbstbehauptung im ländlichen Raum. Diese früher Büdner oder Häusler genannten Leute haben ein filigranes Wissen von den Ressourcen ihrer Landschaft und nutzen winzige Spielräume effektiv aus: hier ein Fuhrbetrieb, dort eine Pension, da das eigene Gemüse aus dem Garten.

Die subsistenzwirtschaftliche Kultur ist in Deutschland fast untergegangen und sie braucht dringend eine Renaissance unter den Vorzeichen des modernen Lebens und neuer Technologien. Studenten der Fachhochschulen Eberswalde und Osnabrück suchten im Rahmen des Oderbruchpavillons eine Woche lang Selbstversorger auf und fragten sie nach ihrer Arbeit. Beim Randthema stellen sie ihre Ergebnisse vor.

In Zusammenarbeit mit dem Büro für Landschaftskommunikation und den Fachhochschulen Eberswalde und Osnabrück

 

R A N D T H E M A  14

Geld – Wurzel aller Übel?
Donnerstag, 25. Juni 2009  –  19:30 Uhr  –  im Theater am Rand in Zollbrücke

„Ich zahle keine Zinsen, weil ich keine Schulden habe“ – ein Irrtum!
Warum wird die augenblickliche Finanzkrise nicht die letzte sein, trotz aller Bemühungen der Politik? Warum sehen 99% der Menschen das Geldproblem nicht? Die Wissenschaft sieht es nicht, die Ökonomie sieht es nicht, sie erklärt es sogar als ‘nicht existent’. Dieser Abend klärt auf über die „Webfehler“ in unseren Geldsystemen und über die Missverständnisse und Irrtümer, die noch immer weit verbreitet sind. Solange wir die Geldwirtschaft nicht als Problem erkennen, ist keine ökologische Wende möglich.

Referent: Roland Spinola www.rolandspinola.de

 

R A N D T H E M A  13

Klima und nachhaltige Landnutzung
19. März 2009  –  19:30 Uhr  –  im Theater am Rand in Zollbrücke

Die lebensnotwendige Klimastabilisierung braucht wirtschaftsautonome Landschaftsgebiete mit dezentraler Bewirtschaftung. Wir benötigen eine “echte Kreislaufwirtschaft”, die bei ganzheitlicher Betrachtung sämtliche Stoff - und Energieströme unter dem Gesichtspunkt ihrer Optimierung mit einbezieht. Die durch den Menschen verursachten Stoffflüsse müssen ähnlich den natürlichen Stoffkreisläufen geführt werden. Dazu gehören sämtliche Systeme wie Wasser, Abwasser, Abfall, Energie usw. Die Konzentration nur auf die globale Reduktion der CO2-Emissionen zu richten, ist
eine unzureichende Herangehensweise und politisch wie auch ökologisch gesehen kurzsichtig.

Prof. Dr. Wilhelm Ripl (SAT e.V.) - Vortrag zum Thema
Antje Grabenhorst (private emissiontrade) – Performance/Aktionskunst
Wolfgang Krause Zwieback und Tobias Morgenstern – Sprache und Musik

 

R A N D T H E M A  12

Die Natur kennt keine Abfälle
20. November 2008  –  19:30 Uhr  –  im Theater am Rand in Zollbrücke

Das Theater am Rand baut Trocken - Trenn - Toiletten (TTC).
Zur Randthema-Veranstaltung am 20.11. sollen diese noch nicht fertig
gestellten Toilettensysteme vorgestellt werden.

Die TTC’s setzen das ganzheitliche bauliche Konzept des Theaters fort.
Sie stehen in engem Zusammenhang mit den aktuellen Bemühungen, die Probleme der Stoffkreisläufe in der Natur durch konkrete Ideen und praktische Hinweise zu ergänzen.
Ziel ist es, diese abwasserlosen Toilettesysteme bekannt zu machen und das Wissen
über die Möglichkeiten des schwarzen Goldes zu vermitteln. Jeder kann auf einfache Art und Weise in den Genuss dieser natürlichen Reichtümer kommen.

Wir laden Sie herzlichst ein, unser Vorhaben kennen zu lernen.

ProgrammUraufführung der Scheiß-Kantate
Eröffnung durch die Gastgeber
Kurzfilm: „Ode an einen deutschen Zwangsabwasseranschlussamtsdirektor“
Svea Geske: Die Abtrittanbieterin „Die Geschichte von Bedürfnisanstalten von Goethe bis heute“
Karsten Holzapfel: Büro für ökologische Abwasserkonzepte „Vorstellung der Goldgrube“
Pause
Kurzfilm: „Das schwarze Gold des Amazonas – das vergessene Wissen unserer Vorfahren“ Dr. Haiko Pieplow: Referat “Umwelt und Wirtschaft” - Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit - „Die Natur kennt keine Abfälle”
Gesprächsrunde / Diskussion

www.das-abwasserfreie-grundstueck.de
www.bueroholzapfel.de
www.dezentrales-abwasser.de
www.nutzwasser.de

Zum Ausklang Musik

 

R A N D T H E M A  11

Die schwere Kolonie
11. September 2008  –  19:30 Uhr  –  im Theater am Rand in Zollbrücke

Das Oderbruch - Gemüsegarten Berlins und Paradies für Raumpioniere.
Collage aus einer Landschaft in Berlins naher Ferne

Ein Projekt des Büros für Landschaftskommunikation Schiffmühle und
dem IRS – Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung Erkner
<<< www.oderbruchpavillon.de

 

R A N D T H E M A  10

FISCHFEST
8. Juni 2008  –  13-18 Uhr  –  im Theater am Rand in Zollbrücke

FISCH...fangen, essen, riechen, schmecken, zubereiten, werfen, fischen, braten, ausnehmen... ABER WELCHEN?

Eine Informationsveranstaltung zu den Themen Fischfang, Fischzucht, Überfischung, Beifang, Ökofisch, regionaler Fisch u.v.m. mit Vortrag, Film, Musik und Fisch-Imbiss.
...Also fragt euch, welchen Fisch ihr esst und kommt zu unserem FISCHFEST.

Programm:
13:00 Uhr Eröffnung mit Musik, es spielt das Fisch-Blas-Orchestrion
Vorträge:
14:00 Uhr - Herr Studer (fair-fish CH):
Industrielle Fischerei, ökologische Probleme und Alternativen
15:00 Uhr - Herr Dr. Rennert (IGB-Berlin) :
Forellenzucht in Deutschland
15:30 Uhr - Herr Fredrich (IGB-Berlin):
Wiederansiedlungsprojekt des Störs in der Oder
ca. 16:00 Uhr - Film:
„Fischer am Oderstrand“ von Rainer Krause
ca. 17:00 Uhr
Ausklang mit Musik

Für leckeres Essen und Getränke sorgen ein Fisch-Imbiss und unsere Gastronomie.

 

R A N D T H E M A  9

Ökofilmtour 2008 im Theater am Rand in Zollbrücke

Dienstag, 1.4.2008
19:30 Uhr - Demontage - ein Atomkraftwerk kommt auf den Schrott
F. von Stetten, K. Burkhard, 43 min
20:30 Uhr - Der große Ausverkauf
Florian Opitz, 96 min
Mittwoch, 2.4.2008 - 19:00 Uhr
Die Grenze des Erlaubten - Grüne Gentechnik in Mecklenburg
Sabine Hellmann, 43 min
Arme Sau - Das Geschäft mit dem Erbgut
Christian Jentzsch, 44 min
Gäste und ReferentInnen zum Thema sind eingeladen.
Donnerstag, 3.4.2008
17:30 Uhr - Die Oder - Schlesiens wilder Strom
Christoph Hauschild, 45 min
18:15 Uhr - Die Oder - Von der Neiße bis zur Ostsee
Christoph Hauschild, 45 min
Weitere Infos zur ökofilmtour unter www.oekofilmtour.de
19:30 Uhr - „Ein Sack Sand für die Freundschaft“
Die Amateurfilmrolle vom Oder­hochwasser 1997

Das Amt Barnim Oderbruch präsentiert eine DVD mit bisher unveröffentlichten Videodokumenten.
Veranstaltet durch: FÖN e.V., Sommerkino Reichenow und Theater am Rand e.V.

 

R A N D T H E M A  8

ODERBRUCHFIKTION – 4 Szenarien für unsere Landschaft
Donnerstag, 13. März 2008 - 19.30 Uhr im Theater am Rand

Szenarien sind plausible Denkmöglichkeiten – Drehbücher für eine Entwicklung. Gemeinsam mit den Bewohnern des Oderbruchs sollen vier Entwicklungsszenarien imaginiert werden, welche die Fragen nach der Zukunft des Oderbruchs auf eindringliche und sehr unterschiedliche Weise beantworten:
• Intensivierung der Landnutzung
• Extensivierung aller Lebensbereiche (Landnutzung und Infrastruktur)
• kulturlandschaftliche Vielfalt und Verflechtung
• schnelle Aufgabe der Landschaft nach einer Hochwasserkatastrophe.

4 Referenten stellen diese 4 Szenarien vor und laden zu einer Diskussion ein.

Musik zum Ausklang des Abends mit T. Morgenstern, V. Templin und S. Blache

Veranstaltet durch: Forum Oderbruch e.V., Büro für Landschaftskommunikation und
Theater am Rand e.V.

 

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3. Frühstück am Rand
Sonntag, 23. September 2007 - 11 bis 18 Uhr

Ein Fest-(Essen) mit vielfältigen frischen, gentechnikfreien, biologischen, nichtkonservierten, wohlschmeckenden Zutaten - regionale Hersteller
präsentieren ihre Produkte.

Programm
11 bis 13 Uhr: Frühstück
13 Uhr: „Wie gründen wir eine gentechnikfreie Region?“
Informationen und Gespräche mit LandwirtInnen und LokalpolitikerInnen
anschließend: Film zum Thema des Tages
zum Abschluß: Konzert mit Driftwood

Veranstaltet durch:
Theater am Rand e.V.
Aktionsbündnis Gentechnikfreie Landwirtschaft Berlin/Brandenburg
M. Webber / Ch. Dünbier, Klosterfelde
und Sommerkino Reichenow

 

R A N D T H E M A  6

2. Frühstück am Rand
Sonntag, 22. April 2007

NATÜRLICH-GENTECHNIKFREI

Ein Fest- (Essen) mit vielfältigen, frischen, gentechnikfreien, biologischen, regionalen,
nichtkonservierten, wohlschmeckenden .... Zutaten.

Regionale Hersteller verkaufen ihre Produkte für eine gemeinsame Frühstückstafel !

11:00 Uhr, es spielt „Wasteland Green“ Akkordeon, Gitarre, Gesang
13:30Uhr, Vortrag „Wird der Osten Deutschlands Gentechnikland“
Steffi Ober, NABU und Bringfried Wolter, Bauernbund
13:30 Uhr, Figurentheater-Cirquonflexe spielt  „GOLD“ für Kinde
15:00 Uhr, Film „Die Gen-Verschwörung“ von Manfred Ladwig mit anschließender
Diskussion, rühren der Werbetrommel für Feldpaten, sowie Erfahrungsberichte über erfolgreiche Aktionen des Vorjahres

Veranstaltet durch:
Theater am Rand e.V., Telefon: 0 33 457 - 66 521
Aktionsbündnis gentechnikfreie Landwirtschaft Berlin / Brandenburg
Arbeitsgemeinschaft gentechnikfreies Märkisch-Oderland
Film-und Videoclub Reichenow

 

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Zwischen Flut und Vorflut - Wasser und Leben im Oderbruch
Sonntag, 11.02.2007, 18 Uhr

Wasser ist das Element, das die Gestalt und die Gestaltung des Oderbruchs bestimmt hat und weiter bestimmen wird. Die komplexe Bedeutung des Wassers für die Arbeit und das Leben im Oderbruch bleibt jedoch bisher den meisten Besuchern verschlossen. Das Projekt „Zwischen Flut und Vorflut – Wasser und Leben im Oderbruch“ will diese Lücke schließen helfen.

Eine Veranstaltung vom Theater am Rand e.V., dem ZALF Müncheberg, Institut für Landschaftswasserhaushalt und dem Büro für Landschaftskommunikation Eberswalde
Referenten: Prof. Dr. Joachim Quast, Dr. Kenneth Anders und Lars Fischer

Musik zum Ausklang des Abends

 

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Blicke ins Tal I – Das Oderbruch in Film und Dokumentation.
Eine Veranstaltung vom Theater am Rand e.V. und dem Oderbruchpavillon.
Theater am Rand, Sonntag, 29. Oktober 2006, 18 Uhr

Schon in den Fünfziger Jahren ist das Oderbruch für das Fernsehen gefilmt worden, später diente es auch als Kulisse für Spielfilme. Was erfuhren die Zuschauer vom Oderbruch, und wie wurde es ihnen vermittelt? Was hat sich geändert - in der Landschaft selbst und in den Sichtweisen auf sie?
Im Rahmen der Veranstaltung Randthema soll dieser Frage an einigen Beispielen nachgegangen werden. Den Auftakt macht eine Dokumentationen des ZDF aus dem Jahre 1985. Im Anschluss ist Zeit für ein Gespräch.

 

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Frühstück am Rand

Ein Fest - (Essen) mit vielfältigen frischen,
gentechnikfreien, biologischen, nichtkonservierten,
wohlschmeckenden ... Zutaten .

Regionale Hersteller präsentieren ihre Produkte

Alle Gäste können sich ungezwungen an einer langen Tafel platzieren und die bei den regionalen Produzenten erworbenen Speisen und Getränke zu sich nehmen. Alle können jederzeit kommen und gehen.

Zur Unterhaltung spielt das Trio Muzet Royal (Akkordeon, Geige, Baß).

16.00 Uhr „Der Mensch ist, was er isst.“
Ein Vortrag über Lebensmittel, Nahrung, Speisen, Gentechnik mit Prof. Sigmar Groeneveld

18.oo Uhr Konzert mit Monily und den Papierfliegern (Pop-Chanson)
20.30 Uhr Film zum Thema des Tages

Veranstaltet durch :
Theater am Rand e.V.
Aktionsbündnis Gentechnikfreie Landwirtschaft Berlin / Brandenburg
M. Webber / Ch. Dünbier Klosterfelde

 

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KÖNNEN WIR VON DER LANDSCHAFT LEBEN?
Donnerstag, 22.Juni 2006, 20 Uhr

Alte und neue Wege für die Direkt- und Regionalvermarktung
Berichte aus der benachbarten Uckermark. Diskussion über Chancen im Oderbruch.

Eine Veranstaltung vom Theater am Rand e.V. und dem Oderbruchpavillon.
Referenten: Kenneth Anders und Lars Fischer

Musik zum Ausklang des Abends

 

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Gentechnikfreies Oderbruch: Film – Diskussion – Kunst – Kontakt
Theater am Rand, Sonntag, 9. April 2006,  11 Uhr

Das Aktionsbündnis Gentechnikfreies Brandenburg und
der Theater am Rand e.V. laden ein.