R A N D T H E M A 29
Energisches Oderbruch – Die Energiewende in unserer Landschaft
Donnerstag, 16.05.2013 – 19:00 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke
Das Oderbruch wandelt sich rasant. Unübersehbar und kaum noch zu zählen sind die Windräder, Biogas- und Photovoltaikanlagen. Schwerer zu erkennen ist, dass sich unterdessen auch das Lebensgefühl der Menschen ändert. Denn dieses wird nicht nur durch die Geschwindigkeit beeinflusst, sondern auch von den veränderten wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen, die die Energiewende hervorbringt. Studenten der TU Dresden und der Hochschule Osnabrück befragen in einer Sommerschule des Oderbruchpavillons verschiedenste Oderbrücher nach ihren Erfahrungen, Erwartungen, Ängsten und Hoffnungen im Bezug auf die Energiewende in ihrer Landschaft. Lässt sich dieser Prozess gestalten und zu einer eigenen Sache machen? Oder sind die Menschen einer von außen gelenkten Entwicklung ausgeliefert? Die Ergebnisse werden an diesem Abend öffentlich präsentiert und zu Diskussion gestellt.
R A N D T H E M A 28
Ertragssteigerung durch Gifte – in was für einer Welt leben wir eigentlich?
Ein Randthema zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln: Eine Fragestellung, verschiedene Meinungen.
Donnerstag, 25.04.2013 – 19:00 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke
Sind gesteigerte Ertragsmassen nicht zu begrüßen? Und in Anbetracht der stetig wachsenden Bevölkerung nicht vielleicht sogar die einzige Möglichkeit, die weltweite Ernährung sicherzustellen? Und das alles bei wachsendem Profit für die Landwirte und niedrigen Kosten für den Verbraucher – ja, warum denn eigentlich nicht?
Der Einsatz von glyphosathaltigen Pflanzengiften ist im Rahmen der industriellen Landwirtschaft längst üblich und lässt sich je nach Position mit Vor- und Nachteilen belegen. Dennoch ist eine realistische Auseinandersetzung mit dem Thema ernüchternd: Wer kann am Ende von einem Gewinn reden, wenn die übergroße und monokulturell produzierte Nahrungsmasse vergiftet ist? Wer kann von Ernährungssicherheit sprechen, wenn nur noch nährstoffarme Lebensmittel zur Verfügung gestellt werden können, die die Böden auslaugen und die Menschen samt ihrer Lebensräume krank und schwach machen? Wie niedrig sind jetzt noch die Kosten?
Zu diesem Randthema möchten wir verschiedene Akteure einladen, deren unterschiedliche Standpunkte das Resultat verschiedener Blickwinkeln sind. Dabei möchten wir keinem der Redner mit einer Zeigefingermentalität begegnen, oder eine starre Richtig-Falsch-Bewertung vornehmen: Vielmehr wollen wir einen Raum für eine offene, respektvolle Diskussion schaffen und verstehen, wieso Pflanzengifte überhaupt zum Einsatz kommen müssen. Und wir möchten die Gelegenheit nutzen, Alternativen aufzuzeigen.
R A N D T H E M A 27
BRandReden: Das Oderbruch – Eine Region voller Energie
Sonntag, 10.03.2013 – 11:00 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke
Wie sehen Sie das Oderbruch in zehn Jahren? Als gigantischen Windpark?
Als immer dampfende Biogasanlage?
Als energieautarke Region?
Anders wird es in jedem Fall sein; schon jetzt wandelt sich die Landschaft rapide.
Doch wo soll die Reise hingehen?
Welche Befürchtungen haben Sie, wenn Sie an die Energiepläne für das Oderbruch denken? Und welche Ideen, welche Visionen prägen Ihr eigenes regionales Zukunftsbild?
Wir möchten Sie ermutigen, Ihre Gedanken zum Thema Energie im Oderbruch auszusprechen: frei, wertungslos und ohne Erwartungen.
Als Plattform hierfür bieten wir Ihnen die Bühne des Theaters am Rand:
Jeder soll, darf und kann zu den BRandReden seine ganz eigenen Gedanken
kundtun – frei von der Leber weg.
Für uns ist die Veranstaltung ein Experiment, an das wir keine Erwartungen stellen.
Wir wissen, dass das öffentliche Reden Mut erfordert und werden jeden Redner entsprechend würdigen! Sollten Sie schon wissen, dass Sie etwas zu sagen haben,
freuen wir uns über eine kurze Mitteilung an theateramrand@yahoo.de.
Auch ganz spontane Wortmeldungen sind jedoch ausdrücklich erwünscht!
Um die freien Reden zu rahmen, haben wir Herrn Dr. Land eingeladen,
der mit einem Referat ein thematisches Fundament bauen wird.
Für eine künstlerische Begleitung sorgen das Theater ohne Probe
und Tobias Morgenstern.
R A N D T H E M A 26
Zwischen Verantwortung und Zuständigkeit – wer kümmert sich
um das Wasser im Oderbruch?
Donnerstag, 18.10.2012 – 19:00 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke
Die Auseinandersetzungen um das richtige Wassermanagement im Oderbruch drehen sich immer wieder um die Frage, wer sich eigentlich um welche Arbeiten und Strukturen
in der Landschaft zu kümmern hat. Es gibt hierzu Regelungen, die aber nicht allen
bekannt sind und die zum Teil auch in der Praxis zu Widersprüchen führen.
Die gemeinsame Veranstaltung vom Ministerium für Umwelt des Landes Brandenburg
und dem Landkreis Märkisch-Oderland soll über diese Gemengelage informieren aber auch die heutige Aufgabenteilung und die damit verbundene Praxis zur Diskussion stellen. Haben wir eine befriedigende Arbeitsteilung im Wassermanagement des Oderbruchs?
Unter anderem mit:
Gernot Schmidt (Landrat des Landkreises Märkisch-Oderland)
Prof. Dr. Joachim Quast (ehem. Institutsleiter ZALF)
Kurt Augustin (Abteilungsleiter Wasser- und Bodenschutz)
Michael Böttcher (Bürgermeister von Letschin)
Die Moderation übernimmt das Büro für Landschaftskommunikation.
R A N D T H E M A 25
Das Oderbruch als Handlungsraum
Mittwoch, 19.9.2012 – 19:00 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke
Das Oderbruch ist eine der prägnantesten Landschaften der Welt. Obwohl es einmalige Potenziale und Probleme hat, ist es nicht als eigenes Gebiet gefasst. Könnte man etwas für die Regionalentwicklung tun, wenn man das Oderbruch genauer steuern würde? Das Randthema, das im Rahmen einer Sommerschule des Oderbruchpavillons mit Studenten der Hochschule Eberswalde entstanden ist, sieht sich die Sache genauer an.
R A N D T H E M A 24
Milch & Honig - Erster Teil: Bienen
Donnerstag, 7.6.2012 – 19:00 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke
"Wenn die Biene von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr."
Dass diese Worte Albert Einsteins längst kein Szenario einer fernen Horrorzukunft mehr sind, ist Imkern weltweit schon lange bewusst: Die Auswirkungen widernatürlicher Landwirtschaftsmethoden stellen eine massive Bedrohung für eines der wichtigsten Bestäubungsinsekten der Welt dar.
Das Randthema setzt die Problematik in den Mittelpunkt. Als Referenten konnten wir Gabriele Hentschel (Vorsitzende des Imkervereins Wriezen e.V.) sowie Dr. Jens Radtke (Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf e.V.) gewinnen.
Außerdem freuen wir uns sehr auf KünstlerInnen des Theaters ohne Probe, die den Abend mit Improvisationseinlagen begleiten werden.
R A N D T H E M A 23
Energieregion Oderbruch? Podiumsveranstaltung zu den Plänen der Windenergienutzung in der Region Oderland-Spree
Montag, 27.02.2012 – 18:00 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke
Im Gebiet der Regionalen Planungsgemeinschaft Oderland-Spree, zu der auch der Landkreis Märkisch-Oderland gehört, wird aktuell an der Fortschreibung des rechtskräftigen Sachlichen Teilregionalplanes „Windenergienutzung“ gearbeitet.
Bis Ende 2012 soll die Ausweisung weiterer Windeignungsgebiete abgeschlossen sein. Zu Art und Umfang der Neuausweisung wurden im letzten Jahr zahlreiche Veranstaltungen und Debatten geführt. Dennoch besteht bei den Betroffenen vor Ort weiterhin ein hoher Informationsbedarf, insbesondere, wenn es um die Abstände zu Siedlungsflächen, technische Fragen oder die Entwicklung der Lebensqualität in der Region geht.
Zudem stehen die Chancen und Risiken kommunaler Energiekonzepte sowie die Notwendigkeit, neue Stromtrassen zum Transport der in der Region gewonnenen erneuerbaren Energien aufzubauen und die damit verbundenen Kosten-entwicklungen im Fokus zahlreicher Diskussionen.
Gemeinsam mit dem Landrat des Landkreises Märkisch-Oderland Gernot Schmidt und dem Amtsdirektor Barnim-Oderbruch Karsten Birkholz diskutiert der Leiter der Regionalen Planungsgemeinschaft Oderland-Spree die aktuellen Planungen. Fragen und Debatten mit den Gästen sind ausdrücklich gewünscht.
R A N D T H E M A 22
Hochwasserschutz – die ständige Sorge im Oderbruch
Donnerstag, 27.10 2011 – 19:30 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke
Leben im Oderbruch heißt Leben mit dem Wasser: Die Beschaffenheit der Landschaft macht das Thema Hochwasserschutz zur Pflicht. Entsprechend existiert eine Vielzahl
an Richtlinien, die das Verhalten im Ernstfall regeln sollen.
Doch wie sehen diese Richtlinien, die sich unter anderem hinter dem Wortungetüm
EU-Hochwasserrisikomanagementrichtlinie 2007 verbergen, konkret aus?
Was muss gemäß dieser Richtlinie getan werden, um im Falle eines Extremhochwassers die Schäden so gering wie möglich zu halten? Die Landesregierung soll bis zum Jahre 2015 entsprechende Managementpläne erarbeiten.
Das Randthema öffnet das Gespräch: Fachleute machen es sich zur Aufgabe,
den Inhalt der Richtlinie sowie deren Umsetzung durch das Landesrecht zu erläutern
und offene Fragen der Bewohner zu beantworten.
Gast des Abends ist Prof. Dr. Matthias Freude, Präsident des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV).
Außerdem Korreferate von Prof. Dr. Joachim Quast (ZALF) und dem Büro für Landschaftskommunikation.
R A N D T H E M A 21
Schämen wir uns in Grund und Boden?
Donnerstag, 14.07.2011 – 19:30 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke
Mach Dich vom Acker! Mit diesen Worten werden Menschen ihres Standortes verwiesen. Wer auf dem Acker stehen darf, hat ein Lebensrecht in der Landschaft, wer kein gutes Los ziehen konnte, muss sich trollen. Die Wahrheit unseres Lebens liegt auf dem Feld, denn hier wächst unsere Nahrung. Derweil werden in aller Welt landwirtschaftliche Böden vernichtet, versiegelt, vergiftet und zum Gegenstand der Spekulation. Schämen wir uns darum in Grund und Boden?
Mit Künstlern, Landschaftsökologen, Planern und Gartenbauern findet im Rahmen des Oderbruchpavillons vom 9.-15. Juli ein Pleinair über Grund und Boden als Fundamente der Landschaft statt. Die Mitwirkenden befragen Landwirte im Oderbruch und begeben sich auf den schwankenden Boden von Krume, Scholle und Schlag. Beim Randthema stellen sie ihre Ergebnisse vor und diskutieren sie mit den Referenten des Abends und ihren Gästen.
R A N D T H E M A 20
Focus On Landscape
Donnerstag, 26.05.2011 – 19:30 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke
Landschaften sind mehr als natürliche Umwelt oder künstlerischer Gegenstand, sie sind Produkt menschlicher Aneignung und unsere Lebensgrundlage. Die mit der Europäischen Landschaftskonvention verbundene Zusammenführung natürlicher und kultureller Elemente integriert Fragen der Landnutzung, des Landschaftswandels und der Heimatbeziehungen. Stärker als die klassische Umweltbildung thematisiert ein entsprechender landschaftspolitischer Bildungsansatz die spannungsvollen Beziehungen zwischen Natur und Mensch und basiert auf der Landschaftswahrnehmung der Bewohner.
Ausgehend von einer Studie auf den Shetland-Inseln wird bei der Sommerschule der Akademie für Landschaftskommunikation ein Konzept erprobt, das in der Arbeit mit Kindern auf die Erarbeitung und Ausdifferenzierung einfacher landschaftlicher Grundelemente setzt. Ein Landschaftspuzzle dient als methodische Basis für das Gespräch mit Kindern und Erwachsenen, für die Analyse ihrer Landschaftswahrnehmung und die Publikation der Ergebnisse.
Die Teilnehmer befragen Schüler, Lehrer und landschaftsprägende Akteure nach ihrer Wahrnehmung des Oderbruchs und werten diese Befragungen aus. Anschließend wird eine Landschaftsinszenierung entwickelt, welche die komplexen Beziehungen der Landschaftselemente, Widersprüche und Konflikte sowie die Veränderlichkeit der Landschaft sichtbar macht. Diese Landschaftsinszenierung wird gemeinsam mit den Schulen öffentlich im Oderbruch realisiert.
Zum Abschluss präsentieren die Teilnehmer der Sommerschule ihre Ergebnisse und Erfahrungen im Theater am Rand.
R A N D T H E M A 19
Amaranth am Rand
Sonntag, 19. September 2010 – 12.00 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke
Ein Fest um eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit ...
Bei den Mayas, Inkas und Azteken, bereits 4.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung, war
der Amaranth ein fester Bestandteil ihrer Hochkultur. Anfang des 16. Jahrhunderts
ließen die spanischen Invasoren bei Androhung der Todesstrafe den Anbau und den Verzehr von Amaranth verbieten. Für 400 Jahre geriet Amaranth in Lateinamerika nahezu vollständig in Vergessenheit.
"Amaranth ist für den Menschen das beste pflanzliche Nahrungsmittel, denn in ihm vereinen sich die wichtigsten Nährstoffe so umfassend und in solcher Menge wie in
keiner anderen Kulturpflanze."
Frühstück mit ökologischen Produkten aus der Region
Vortrag mit Madeleine Porr, Projektkoordinatorin "El Pan Alegre/Das Fröhliche Brot", Geschäftsführerin En Buenas Manos e.V. Deutschland-Kuba
Theaterstück für Kinder (El Pan Alegre) "Das fröhliche Brot" von Madeleine Porr, es spielen Kinder aus dem evangelischen Hort Bad Freienwalde und dem "Kindergarten auf dem Land" Altranft
Ausklang mit Musik
R A N D T H E M A 18
Landauf, Landab, Landunter? Eine Wasserzeitung für das Oderbruch
Donnerstag, 16. September 2010 – 19.30 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke
Das Oderbruch ist hart am Wasser gebaut. Hochwasserschutz und Melioration fordern Kraft und Geld. Bisher hat der Staat die Bewohner und Landnutzer in ihrem Bemühen, das Oderbruch zu nutzen, unterstützt.
Wie sieht es in Zukunft mit dieser Unterstützung aus?
Wie stellen sich die Oderbrücher ihren zukünftigen Umgang mit dem Wasser vor?
Welches Mandat erhält der Gewässer- und Deichverband?
Wie ist die Zukunft des Bibers im Polder?
Im Rahmen der Sommerschule des Oderbruchpavillons befragen Studenten der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNE) sowie der Fachhochschule Osnabrück Menschen, die sich mit diesen Fragen auseinandersetzen und stellen die Ergebnisse in einer Zeitung zusammen.
R A N D T H E M A 17
Brennholz, Korb und Oderlix
Donnerstag, 6. Mai 2010 – 19.30 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke
Ob als gepflegte Kopfweide oder als wilder Strauch in der Weichholzaue - die Weide ist der typische Baum dieser Landschaft. Vielen Menschen half sie beim Überleben, sie ist ein Wunderbaum: produktiv, schön und nützlich. Wie sieht ihre Zukunft aus? Der Abend stellt alte und neue Wege vor, die Weide als Brotbaum zu nutzen.
Beiträge: Stefanie Silbermann, Büro für Landschaftskommunikation, Gäste
Eine Veranstaltung des Theater am Rand e.V.
R A N D T H E M A 16
Die Lebensmittel-Lüge
Donnerstag, 25. März 2010 – 19:30 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke
Was steckt in unserem Essen? Sind unsere Lebensmittel noch "Mittel zum Leben"?
Ob Gentechnik im Essen oder auf dem Acker - die Mehrheit der Verbraucher und Landwirte lehnt die Risikosaat ab. Niemand kann abschätzen, welche Folgen die Eingriffe ins Erbgut für Gesundheit und Umwelt haben. Gen-Pflanzen breiten sich unkontrolliert aus und gefährden die gentechnikfreie Landwirtschaft.
Im zweiten Teil des Abends präsentiert die bekannte Journalistin Tanja Busse ihr neu erschienenes Buch "Die Ernährungsdiktatur - Warum wir nicht länger essen sollten, was die Industrie uns auftischt"
Ein Abend über die Gefahren des blinden Konsums, die Qualität von Nahrungsmitteln sowie die Macht der Verbraucher und mögliche Alternativen.
Referenten: Stefanie Töwe, Gentechnik-Expertin von Greenpeace und Tanja Busse
Eine Veranstaltung des Theater am Rand e.V.
R A N D T H E M A 15
Die weite Welt der Subsistenz
Donnerstag, 17. September 2009 – 19.30 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke
Wer heute noch Kartoffeln anbaut und Hühner hält, tut dies aus Trotz, aus Freude oder aus Armut – und erweist damit seiner Landschaft einen unschätzbaren Dienst. Denn die kleinen Hofwirtschaften bilden eine Kultur der täglichen Selbstbehauptung im ländlichen Raum. Diese früher Büdner oder Häusler genannten Leute haben ein filigranes Wissen von den Ressourcen ihrer Landschaft und nutzen winzige Spielräume effektiv aus: hier ein Fuhrbetrieb, dort eine Pension, da das eigene Gemüse aus dem Garten.
Die subsistenzwirtschaftliche Kultur ist in Deutschland fast untergegangen und sie braucht dringend eine Renaissance unter den Vorzeichen des modernen Lebens und neuer Technologien. Studenten der Fachhochschulen Eberswalde und Osnabrück suchten im Rahmen des Oderbruchpavillons eine Woche lang Selbstversorger auf und fragten sie nach ihrer Arbeit. Beim Randthema stellen sie ihre Ergebnisse vor.
In Zusammenarbeit mit dem Büro für Landschaftskommunikation und den Fachhochschulen Eberswalde und Osnabrück
R A N D T H E M A 14
Geld – Wurzel aller Übel?
Donnerstag, 25. Juni 2009 – 19:30 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke
„Ich zahle keine Zinsen, weil ich keine Schulden habe“ – ein Irrtum!
Warum wird die augenblickliche Finanzkrise nicht die letzte sein, trotz aller Bemühungen der Politik? Warum sehen 99% der Menschen das Geldproblem nicht? Die Wissenschaft sieht es nicht, die Ökonomie sieht es nicht, sie erklärt es sogar als ‘nicht existent’. Dieser Abend klärt auf über die „Webfehler“ in unseren Geldsystemen und über die Missverständnisse und Irrtümer, die noch immer weit verbreitet sind. Solange wir die Geldwirtschaft nicht als Problem erkennen, ist keine ökologische Wende möglich.
Referent: Roland Spinola www.rolandspinola.de
R A N D T H E M A 13
Klima und nachhaltige Landnutzung
19. März 2009 – 19:30 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke
Die lebensnotwendige Klimastabilisierung braucht wirtschaftsautonome Landschaftsgebiete mit dezentraler Bewirtschaftung. Wir benötigen eine “echte Kreislaufwirtschaft”, die bei ganzheitlicher Betrachtung sämtliche Stoff - und Energieströme unter dem Gesichtspunkt ihrer Optimierung mit einbezieht. Die durch den Menschen verursachten Stoffflüsse müssen ähnlich den natürlichen Stoffkreisläufen geführt werden. Dazu gehören sämtliche Systeme wie Wasser, Abwasser, Abfall, Energie usw. Die Konzentration nur auf die globale Reduktion der CO2-Emissionen zu richten, ist
eine unzureichende Herangehensweise und politisch wie auch ökologisch gesehen kurzsichtig.
Prof. Dr. Wilhelm Ripl (SAT e.V.) - Vortrag zum Thema
Antje Grabenhorst (private emissiontrade) – Performance/Aktionskunst
Wolfgang Krause Zwieback und Tobias Morgenstern – Sprache und Musik
R A N D T H E M A 12
Die Natur kennt keine Abfälle
20. November 2008 – 19:30 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke
Das Theater am Rand baut Trocken - Trenn - Toiletten (TTC).
Zur Randthema-Veranstaltung am 20.11. sollen diese noch nicht fertig
gestellten
Toilettensysteme vorgestellt werden.
Die TTC’s setzen das ganzheitliche bauliche Konzept des Theaters fort.
Sie stehen in engem Zusammenhang mit den aktuellen Bemühungen, die Probleme der
Stoffkreisläufe in der Natur durch konkrete Ideen und praktische Hinweise zu ergänzen.
Ziel ist es, diese abwasserlosen Toilettesysteme bekannt zu machen und das Wissen
über die Möglichkeiten des schwarzen Goldes zu vermitteln. Jeder kann auf einfache
Art und Weise in den Genuss dieser natürlichen Reichtümer kommen.
Wir laden Sie herzlichst ein, unser Vorhaben kennen zu lernen.
ProgrammUraufführung der Scheiß-Kantate
Eröffnung durch die Gastgeber
Kurzfilm: „Ode an einen deutschen Zwangsabwasseranschlussamtsdirektor“
Svea Geske: Die Abtrittanbieterin
„Die Geschichte von Bedürfnisanstalten von Goethe bis heute“
Karsten Holzapfel: Büro für ökologische Abwasserkonzepte
„Vorstellung der Goldgrube“
Pause
Kurzfilm: „Das schwarze Gold des Amazonas – das vergessene Wissen unserer Vorfahren“
Dr. Haiko Pieplow: Referat “Umwelt und Wirtschaft” - Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit - „Die Natur kennt keine Abfälle”
Gesprächsrunde / Diskussion
www.das-abwasserfreie-grundstueck.de
www.bueroholzapfel.de
www.dezentrales-abwasser.de
www.nutzwasser.de
Zum Ausklang Musik
R A N D T H E M A 11
Die schwere Kolonie
11. September 2008 – 19:30 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke
Das Oderbruch - Gemüsegarten Berlins und Paradies für Raumpioniere.
Collage aus einer Landschaft in Berlins naher Ferne
Ein Projekt des Büros für Landschaftskommunikation Schiffmühle und
dem IRS – Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung Erkner
<<< www.oderbruchpavillon.de
R A N D T H E M A 10
FISCHFEST
8. Juni 2008 – 13-18 Uhr – im Theater am Rand in Zollbrücke
FISCH...fangen, essen, riechen, schmecken, zubereiten, werfen, fischen, braten, ausnehmen... ABER WELCHEN?
Eine Informationsveranstaltung zu den Themen Fischfang, Fischzucht, Überfischung, Beifang, Ökofisch,
regionaler Fisch u.v.m. mit Vortrag, Film, Musik und Fisch-Imbiss.
...Also fragt euch, welchen Fisch ihr esst und kommt zu unserem FISCHFEST.
Programm:
13:00 Uhr Eröffnung mit Musik, es spielt das Fisch-Blas-Orchestrion
Vorträge:
14:00 Uhr - Herr Studer (fair-fish CH):
Industrielle Fischerei, ökologische Probleme und Alternativen
15:00 Uhr - Herr Dr. Rennert (IGB-Berlin) :
Forellenzucht in Deutschland
15:30 Uhr - Herr Fredrich (IGB-Berlin):
Wiederansiedlungsprojekt des Störs in der Oder
ca. 16:00 Uhr - Film:
„Fischer am Oderstrand“ von Rainer Krause
ca. 17:00 Uhr
Ausklang mit Musik
Für leckeres Essen und Getränke sorgen ein Fisch-Imbiss und unsere Gastronomie.
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Ökofilmtour 2008 im Theater am Rand in Zollbrücke
Dienstag, 1.4.2008
19:30 Uhr - Demontage - ein Atomkraftwerk kommt auf den Schrott
F. von Stetten, K. Burkhard, 43 min
20:30 Uhr - Der große Ausverkauf
Florian Opitz, 96 min
Mittwoch, 2.4.2008 - 19:00 Uhr
Die Grenze des Erlaubten - Grüne Gentechnik in Mecklenburg
Sabine Hellmann, 43 min
Arme Sau - Das Geschäft mit dem Erbgut
Christian Jentzsch, 44 min
Gäste und ReferentInnen zum Thema sind eingeladen.
Donnerstag, 3.4.2008
17:30 Uhr - Die Oder - Schlesiens wilder Strom
Christoph Hauschild, 45 min
18:15 Uhr - Die Oder - Von der Neiße bis zur Ostsee
Christoph Hauschild, 45 min
Weitere Infos zur ökofilmtour unter www.oekofilmtour.de
19:30 Uhr - „Ein Sack Sand für die Freundschaft“
Die Amateurfilmrolle vom Oderhochwasser 1997
Das Amt Barnim Oderbruch präsentiert eine DVD mit bisher unveröffentlichten Videodokumenten.
Veranstaltet durch: FÖN e.V., Sommerkino Reichenow und Theater am Rand e.V.
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ODERBRUCHFIKTION – 4 Szenarien für unsere Landschaft
Donnerstag, 13. März 2008 - 19.30 Uhr im Theater am Rand
Szenarien sind plausible Denkmöglichkeiten – Drehbücher für eine Entwicklung. Gemeinsam mit den Bewohnern des
Oderbruchs sollen vier Entwicklungsszenarien imaginiert werden, welche die Fragen nach der Zukunft des Oderbruchs auf eindringliche und
sehr unterschiedliche Weise beantworten:
• Intensivierung der Landnutzung
• Extensivierung aller Lebensbereiche (Landnutzung und Infrastruktur)
• kulturlandschaftliche Vielfalt und Verflechtung
• schnelle Aufgabe der Landschaft nach einer Hochwasserkatastrophe.
4 Referenten stellen diese 4 Szenarien vor und laden zu einer Diskussion ein.
Musik zum Ausklang des Abends mit T. Morgenstern, V. Templin und S. Blache
Veranstaltet durch: Forum Oderbruch e.V., Büro für Landschaftskommunikation und
Theater am Rand e.V.
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3. Frühstück am Rand
Sonntag, 23. September 2007 - 11 bis 18 Uhr
Ein Fest-(Essen) mit vielfältigen frischen, gentechnikfreien, biologischen, nichtkonservierten,
wohlschmeckenden Zutaten - regionale Hersteller
präsentieren ihre Produkte.
Programm
11 bis 13 Uhr: Frühstück
13 Uhr: „Wie gründen wir eine gentechnikfreie Region?“
Informationen und Gespräche mit LandwirtInnen und LokalpolitikerInnen
anschließend: Film zum Thema des Tages
zum Abschluß: Konzert mit Driftwood
Veranstaltet durch:
Theater am Rand e.V.
Aktionsbündnis Gentechnikfreie Landwirtschaft Berlin/Brandenburg
M. Webber / Ch. Dünbier, Klosterfelde
und Sommerkino Reichenow
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2. Frühstück am Rand
Sonntag, 22. April 2007
NATÜRLICH-GENTECHNIKFREI
Ein Fest- (Essen) mit vielfältigen, frischen, gentechnikfreien, biologischen, regionalen,
nichtkonservierten, wohlschmeckenden .... Zutaten.
Regionale Hersteller verkaufen ihre Produkte für eine gemeinsame Frühstückstafel !
11:00 Uhr, es spielt „Wasteland Green“ Akkordeon, Gitarre, Gesang
13:30Uhr, Vortrag „Wird der Osten Deutschlands Gentechnikland“
Steffi Ober, NABU und Bringfried Wolter, Bauernbund
13:30 Uhr, Figurentheater-Cirquonflexe spielt „GOLD“ für Kinde
15:00 Uhr, Film „Die Gen-Verschwörung“ von Manfred Ladwig mit anschließender
Diskussion, rühren der Werbetrommel für Feldpaten, sowie Erfahrungsberichte über erfolgreiche Aktionen des Vorjahres
Veranstaltet durch:
Theater am Rand e.V., Telefon: 0 33 457 - 66 521
Aktionsbündnis gentechnikfreie Landwirtschaft Berlin / Brandenburg
Arbeitsgemeinschaft gentechnikfreies Märkisch-Oderland
Film-und Videoclub Reichenow
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Zwischen Flut und Vorflut - Wasser und Leben im Oderbruch
Sonntag, 11.02.2007, 18 Uhr
Wasser ist das Element, das die Gestalt und die Gestaltung des Oderbruchs bestimmt hat und weiter bestimmen wird. Die komplexe Bedeutung des Wassers für die Arbeit und das Leben im Oderbruch bleibt jedoch bisher den meisten Besuchern verschlossen. Das Projekt „Zwischen Flut und Vorflut – Wasser und Leben im Oderbruch“ will diese Lücke schließen helfen.
Eine Veranstaltung vom Theater am Rand e.V., dem ZALF Müncheberg, Institut für Landschaftswasserhaushalt und dem Büro für Landschaftskommunikation
Eberswalde
Referenten: Prof. Dr. Joachim Quast, Dr. Kenneth Anders und Lars Fischer
Musik zum Ausklang des Abends
R A N D T H E M A 4
Blicke ins Tal I – Das Oderbruch in Film und Dokumentation.
Eine Veranstaltung vom Theater am Rand e.V. und dem Oderbruchpavillon.
Theater am Rand, Sonntag, 29. Oktober 2006, 18 Uhr
Schon in den Fünfziger Jahren ist das Oderbruch für das Fernsehen gefilmt worden, später diente es auch als Kulisse für Spielfilme. Was erfuhren die
Zuschauer vom Oderbruch, und wie wurde es ihnen vermittelt? Was hat sich geändert - in der Landschaft selbst und in den Sichtweisen auf sie?
Im Rahmen der Veranstaltung Randthema soll dieser Frage an einigen Beispielen nachgegangen werden. Den Auftakt macht eine Dokumentationen des ZDF aus dem Jahre 1985. Im
Anschluss ist Zeit für ein Gespräch.
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Frühstück am Rand
Ein Fest - (Essen) mit vielfältigen frischen,
gentechnikfreien, biologischen, nichtkonservierten,
wohlschmeckenden ... Zutaten .
Regionale Hersteller präsentieren ihre Produkte
Alle Gäste können sich ungezwungen an einer langen Tafel platzieren und die bei den regionalen Produzenten erworbenen Speisen und Getränke zu sich nehmen. Alle können jederzeit kommen und gehen.
Zur Unterhaltung spielt das Trio Muzet Royal (Akkordeon, Geige, Baß).
16.00 Uhr „Der Mensch ist, was er isst.“
Ein Vortrag über Lebensmittel, Nahrung, Speisen, Gentechnik mit Prof. Sigmar Groeneveld
18.oo Uhr Konzert mit Monily und den Papierfliegern (Pop-Chanson)
20.30 Uhr Film zum Thema des Tages
Veranstaltet durch :
Theater am Rand e.V.
Aktionsbündnis Gentechnikfreie Landwirtschaft Berlin / Brandenburg
M. Webber / Ch. Dünbier Klosterfelde
R A N D T H E M A 2
KÖNNEN WIR VON DER LANDSCHAFT LEBEN?
Donnerstag, 22.Juni 2006, 20 Uhr
Alte und neue Wege für die Direkt- und Regionalvermarktung
Berichte aus der benachbarten Uckermark. Diskussion über Chancen im Oderbruch.
Eine Veranstaltung vom Theater am Rand e.V. und dem Oderbruchpavillon.
Referenten: Kenneth Anders und Lars Fischer
Musik zum Ausklang des Abends
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Gentechnikfreies Oderbruch: Film – Diskussion – Kunst – Kontakt
Theater am Rand, Sonntag, 9. April 2006, 11 Uhr
Das Aktionsbündnis Gentechnikfreies Brandenburg und
der Theater am Rand e.V. laden ein.






