Theater am Rand

Schlafplatz am Rand

 

Freitag
04.03.16

Manfred Maurenbrecher - „Rotes Tuch“ - neue Lieder und Texte
19:30 Uhr

Nie war Manfred Maurenbrecher auf seinen bislang satt zwanzig Alben eine geräuschvolle Natur – eher widerborstig piano sein probater Sprechgesang. Stets deutlich vernehmbar indes die episch wuchernden Texte dieses Zeitdiagnostikers. Und Maurenbrecher ist nicht nur ein politisch sehr wacher und trotzdem verschmitzter Geschichtenerzähler, sondern ebenso ein kraftvoller Pianist. Er ist bekannt als Liedtexter für Bühnenkünstler wie Ulla Meinecke, Katja Ebstein, Klaus Lage, Hermann van Veen, ist Rundfunkmoderator und Reiseschriftsteller. Für seine bisher 12 Bühnenprogramme – solo, mit Band und mit Kollegen wie Richard Wester, Gerhard Gundermann, Wendelin Haverkamp – erhielt er den Deutschen Kleinkunstpreis und den Deutschen Kabarettpreis.
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Samstag
05.03.16

Kurt Tucholsky: Affenkäfig Berlin
19:30 Uhr

Der Mann kannte sein Berlin. Hier geboren und aufgewachsen wurde Tucholsky zur berühmtesten Stimme der Zwanziger Jahre. Mal spöttisch, mal sentimental, mal bissig beschreibt er den Berliner Alltag. Mit Charme und Witz die Berliner Gesellschaft. Die Lebensumstände oft mit Berliner Schnauze. Seiner Geburtsstadt verdanke er alles, sagte Tucholsky. Wo, wenn nicht hier, liegen die Themen für ihn auf der Straße? Einiges davon ist heute noch erstaunlich aktuell. Dargeboten von den Berliner Aktricen Walfriede Schmitt und Nicole Haase. Komposition und am Piano Ulrich Gumpert. Buch und Regie: Nicole Haase




Sonntag
06.03.16

Knut Elstermann: Früher war ich Filmkind - Die DEFA und ihre jüngsten Darsteller
11:00 Uhr

Sie wurden nicht als Stars gefeiert, auch nicht mit einer Rolle nach der anderen besetzt – aber der Erfolg der DEFA-Filme vom „Kleinen Muck“ über den „Tapferen Schulschwänzer“ bis zur „Dicken Tilla“ hing maßgeblich von den Leistungen der Kinderdarsteller ab. Der Filmjournalist Knut Elstermann hat vierzehn einstige Filmkinder befragt: Wie sie zum Film kamen, wie die Arbeit mit den Regisseuren aussah, vor allem aber, wie ihr Leben nach dem Film verlief. Bilder von den Dreharbeiten erlauben einen Blick hinter die Kulissen und zahlreiche Filmfotos erinnern an Filme, die Millionen Zuschauer bewegten.
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Sonntag
06.03.16

Tanztee
16:00 Uhr

Tanztee im Theater am Rand – das ist inzwischen Tradition! Mit viel frischem Wind starten wir in die neue Tanzsaison. Tanzbare Swing- und Jazzstandards, Ragtime und Dixielandtitel aus den 30er und 40er Jahren bilden das Repertoire. Klassische Big-Band-Musik von Glenn Miller bis Benny Goodman oder Count Basie laden auf die Tanzfläche ein. Es spielt Take Brass - eine üppige Brass-Band aus größeren Schülern und gestandenen Bläsern aus Bad Freienwalde, unterstützt von einer professionellen Rhythmusgruppe, Klavier und Gitarre. Die Leitung hat Endrik Salewski.




Samstag
12.03.16

Ökofilmtour: Der kleine Löwe Pustewind
15:00 Uhr

Animation von Jana Richtmeyer
Der kleine Löwe Pustewind findet einen Schatz. Als er ihn vergräbt, ahnt er noch nichts von der großen Reise, die ihm bevorsteht.
„Eisbärensommer“ Dokumentarfilm von Klaus Scheurich
Was machen eigentlich Eisbären im Sommer? Der Film begleitet Eisbären der Hudson Bay in der Zeit des Überflusses für alle Bewohner der Arktis.
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Samstag
12.03.16

Ökofilmtour: Amerikas Naturwunder - Das Abenteuer (Making Of)
16:00 Uhr

44 Minuten
Anlässlich 100 Jahre Nationalparks in den USA entstand über drei Jahre eine der aufwändigsten deutschen Naturfilmreihen von mehr als 30 Kameraleuten mit 8 Folgen über die großen und vielleicht schönsten Nationalparks. Dass bei den Dreharbeiten immer wieder Spannendes, noch nie Gesehenes und natürlich auch Ungeplantes passiert, zeigt das Making Of dieser Serie.




Samstag
12.03.16

Ökofiolmtour: Amerikas Naturwunder - Saguaro
17:00 Uhr

von Henry M. Mix 44 Minuten
In Arizona liegt die wohl ungewöhnlichste Wüste Nordamerikas. Extreme Temperaturen, endlose Dürren und teuflische Winde stellen die Wüstenbewohner auf eine nicht enden wollende Probe. Inmitten der kargen Landschaft steht 14 Meter hoch ein Gigant: Das einzigartige Symbol für den Wilden Westen, der 200 jährige Saguaro Kaktus, verleiht dem Nationalpark seinen Namen.




Sonntag
13.03.16

Randthema: Terra Preta
11:00 Uhr

Wissen, das Früchte trägt – der Kreislauf vom Essen zu Essen
Wir machen die Erde zu Dreck und verlieren den Boden unter den Füßen. Pro Jahr verlieren wir weltweit über zehn Millionen Hektar an fruchtbarem Boden. In den vergangenen 25 Jahren ist etwa ein Viertel der Landoberfläche der Erde degradiert. 800.000 Menschen leiden an Hunger. 40 % der Weltbevölkerung hat keine hygienischen Sanitärsysteme. Immer mehr Menschen verelenden in Städten. Doch es gibt eine Alternative – fruchtbare schwarze Erde, Terra Preta. Organischen Abfälle und menschliche Ausscheidungen - einst eine wertvolle Ressource - sind heute etwas, das wir gedankenlos wegwerfen oder mit unserem wertvollsten Lebensmittel - dem Trinkwasser - wegspülen. Wenn morgen die Welt untergeht, dann soll man heute noch einen Apfelbaum pflanzen, in Terra Preta. So kann aus dem eigenen Mist ein neues Paradies wachsen. Künstler und Aktivisten des Urban Farmings aus Berlin stellen anhand ihrer Projekte vor, wie jeder mit einfachen Mitteln die Erkenntnisse aus der Terra Preta-Forschung durch die Schließung des Kreislaufs vom Essen zum Essen für sich nutzen kann. Moderation: Dr. Haiko Pieplow




Sonntag
13.03.16

Randthema: Saatgutbörse
13:00 Uhr

Die Saatgutbörse gehört schon zur Frühjahrstradition des Theaters: Auch in diesem Jahr laden wir daher wieder herzlich zum Saatguttausch ein! Strikte EU-Bestimmungen drängen den Saatgutverkehr in immer engere und teurere Bahnen, sodass vor allem Kleinbauern und mittelständische Landwirte kaum noch die Möglichkeit haben, selbstbestimmt mit ihrer eigenen Saat- und Sortentradition umzugehen. Stattdessen dominieren globalisierte Massenkonzerne das Feld und setzen bewusst Monopolisierungsmechanismen ein, um die natürliche Vielfalt in eine gezüchtete Einfalt zu verwandeln. Nur der lebendige Austausch von Wissen und Saatgut kann diesem Prozess etwas entgegensetzen. Mit der Saatgutbörse im Theater am Rand möchten wir das unterstützen.




Sonntag
13.03.16

Kino am Rand: Undune
16:00 Uhr

Undune ist ein Dokumentarfilm über Terra Preta, Fäkalien und eine Expedition zum Mars. Wir müssen für unseren Energiegewinn täglich essen. Ausscheidungen sind unvermeidbar, aber erstaunlicherweise nicht wertlos. Wir haben eine kulturelle Übereinkunft, nicht hinter uns zu schauen. In einer Mischung aus Fiktion und Dokumentarfilm widmet sich Undune diesem alltäglichen Tabu und wagt es zu fragen: Verschwenden wir unsere inneren Werte, wenn wir unsere Toilette mit Trinkwasser spülen?
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Donnerstag
17.03.16

Kino am Rand: Stilles Land
19:00 Uhr

In der norddeutschen Provinz der untergehenden DDR probt im Herbst 1989 das Ensemble eines Kleinstadttheaters das Stück „Warten auf Godot“. Der junge Regisseur Kai Finke kommt voller Enthusiasmus an das Theater, um das Stück zu inszenieren, und stößt auf desillusionierte Schauspieler. Während einige Mitglieder des Theaters über die offene ungarische Grenze in den Westen gehen, versuchen andere das Land zu reformieren und schreiben eine Petition an Erich Honecker. Selbst nach dem Fall der Mauer gelingt es der Gruppe nicht, aus der Provinz auszubrechen nur Claudia; die junge Assistentin, in die sich Kai verliebt hat, bricht in den Westen auf und kehrt mit einem Hamburger Schauspieler zurück, der der Gruppe verspricht, sie ganz groß herauszubringen. Obwohl seine angekündigte Hilfe sich schnell als heiße Luft erweist, spielt das Ensemble motiviert wie nie zuvor, allerdings ohne großen Erfolg. Die DEFA-Stiftung bezeichnete Stilles Land als eine der „interessantesten und gelungensten filmischen Aufarbeitungen der politischen ‚Wende‘ in der DDR.“
Mit Thorsten Merten, Jeannette Arndt, Kurt Böwe, Petra Kelling, Horst Westphal u.a.




Freitag
18.03.16

Tango Evolucion mit L’art de passage
19:30 Uhr

Irrsinnsverwunschene Welt des Tangos. Eine hinreißend wunderschöne Musik, die in den Bann zieht.
In zahllosen Konzerten des Trios Morgenstern/Kling/Musick mit dem Programm Milonga triste kamen immer weitere Titel und neue Lieblingslieder zum bereits bekannten Tango-Repertoire dazu, die nun in ein neues Programm münden. Sie hören lateinamerikanische Musik, Sambas, Tangos und Milongas von Piazzolla sowie eigene Kompositionen, immer jedoch in furchtlosen, freien Bearbeitungen und bewährt brillanten Interpretationen. Mit Tobias Morgenstern (acc), Stefan Kling (p) und Wolfgang Musick (db).
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Samstag
19.03.16

Und immer sind die Weiber weg!
19:30 Uhr

Ursula Karusseit liest heiter-besinnliche Geschichten von Stefan Heym, Akkordeon: Tobias Morgenstern
Stefan Heym einmal ganz anders: heitere Anekdoten zum Thema Ehe- und sonstige Lebensbewältigung, geschrieben für seine Ehefrau Inge. Diese vergnüglichen und nachdenklichen, humorvollen und weisen Geschichten zeigen Stefan Heym von einer ganz neuen, unbekannten Seite. Ob er nun von der ersten misslungenen Tanzstunde oder aber von einem verlorenen Gebiss erzählt - nie ist er deprimiert, sondern nimmt alles mit einer gehörigen Portion Gelassenheit. Ursula Karusseit folgt Heym in seinem Sprachduktus und erweist sich als kongeniale Interpretin dieser Texte. Tobias Morgenstern begleitet und ergänzt beschwingt und verschmitzt auf dem Akkordeon.
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Sonntag
20.03.16

Kindertheater: Ente, Tod und Tulpe
16:00 Uhr

Schauspiel / Figurentheater für Zuschauer von 5 bis 99 Jahren mit Livemusik nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Wolf Erlbruch
Die Ente hat ihr ruhiges und beschauliches Leben gelebt, als ein unerwarteter Gast am See auftaucht – der Tod. Nach dem ersten Schrecken entschließt sich die Ente zur Flucht nach vorn und lädt den Gevatter zum Gründeln ein. Langsam kommen sich die beiden näher und am dennoch unausweichlichen Ende ist sogar der Tod ein wenig traurig – aber so ist nun mal das Leben.
Spiel: Martina Couturier und Heiki Ikkola, Musik: Marie-Elsa Drelon, Regie: Jörg Lehmann.




Freitag
25.03.16

Ostertrommeln mit DIKANDA
15:00 Uhr

Wild World Music from all over the East and made in Poland
Der Name DIKANDA stammt ursprünglich aus einer Phantasiesprache, steht aber auch in einem afrikanischen Dialekt für Familie und ist wunderbar geeignet, das familiäre Leben, den Musikstil und die Emotionen der Gruppe auszudrücken: Freude am Singen und Spielen, Leidenschaft, Spontaneität und jede Menge Energie. Dikanda, 1997 in Szczecin (Stettin) gegründet, hat einen neuen, sehr lebendigen Folklorestil geschaffen, mit selbst geschriebenen Texten und Melodien aus Mazedonien, von Sinti und Roma, Juden, Ukrainern, Polen, Russen, Griechen, Bulgaren, Arabern und Türken. Dabei geht es DIKANDA um die Suche nach eigenen Tönen, die aus der Kraft der Volksmusik schöpfen. Mit Ania Witczal (acc, voc), Andrezej Fi? Jarz?bek (viol, voc), Daniel Kaczmarczyk (dr), Piotr Rejdak (git), Grzegorz Kolbrecki (db), und Szymon Bobrowski (tp).
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Freitag
25.03.16

Ostertrommeln mit DIKANDA
19:30 Uhr





Samstag
26.03.16

Ostertrommeln mit DIKANDA
14:00 Uhr





Samstag
26.03.16

Ostertrommeln mit DIKANDA
18:00 Uhr