Theater am Rand

Schlafplatz am Rand

 

Samstag
01.03.14

Dshamilja
19:30 Uhr

nach Tschingis Aitmatow
mit Thomas Rühmann und Tobias Morgenstern
„Wo mögt ihr jetzt sein? Welche Straße wandert ihr entlang? Ohne dich umzuschauen, bist du in die Steppe hinausgewandert, Dshamilja. Vielleicht bist du müde, vielleicht hast du den Glauben an dich verloren? Lehne dich an Danijar, er soll ein Lied über die Liebe singen, von der Erde, vom Leben!“
Fern im nordöstlichen Kirgisien, irgendwo im Tal des Kukureuflusses, im Sommer des Jahres 1943. Auf dem Kornwagen bringen Said, Danijar und Dshamilja das an der Front benötigte Getreide zur Bahnstation. Hier beginnt sie: „Die schönste Liebesgeschichte der Welt.“. Der fünfzehnjährige Said, der noch nicht weiß, wie sich Liebe zuträgt, erzählt sie mit großem Erstaunen. Aitmatows Dichtkunst, Rühmanns Stimme, Morgensterns Musik nehmen sich jener „Zaubernacht im August an, in der Mann und Frau sich erkennen und das Kind dunkel das Licht ahnt.“ (Louis Aragon)
Am Rand des Krieges, am Rand der Welt, am Rand der Religionen.




Sonntag
02.03.14

Die Entdeckung der Langsamkeit
11:00 Uhr

(für Gruppen vorrangig)

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Sonntag
02.03.14

Lesung mit Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler
16:00 Uhr

Seit 1996 sind Schwarz und Winkler als Hauptkommissare Schmücke und Schneider im „Polizeiruf 110“ auf Verbrecherjagd. Ein pfiffiges,
sympathisches und skurriles Kommissar-Duo. Der freundlichfrotzelige Umgang, den die beiden pflegen, sorgte für beste Unterhaltung. In ihrem Buch „Mit dir möchte ich nicht verheiratet sein!“ setzen sie ihren launigen Schlagabtausch beim Rückblick auf fast zwei Jahrzehnte gemeinsame Ermittlerkarriere fort. Sie berichten über ihre Erlebnisse vor und hinter der Kamera, geben Auskunft über ihre Laufbahn, über Filme, die Bestand haben, und solche, auf die sie gut hätten verzichten können, über mit Leidenschaft gespielte Rollen und über ihre Pläne.




Freitag
07.03.14

Das Totenschiff - Ein Musiktheaterstück von Pannach & Kunert
19:30 Uhr

Das Schiff als Sinnbild menschlicher Gesellschaft, diese Metapher greifen die Protagonisten der legendären Klaus-Renft-Combo Gerulf Pannach und Christian Kunert mit ihrem nach Motiven des gleichnamigen Romans von B. Traven entstandenen Stück auf. Mit großer Personage und kraftvollen Songs erzählen sie die berühmte Totenschiff-Geschichte um die beiden Seeleute Gerard Gale und Stanislaw Lawski. Zwei arme Schweine voller Witz und Lebenslust auf großer Fahrt mit einem totgeweihten Schiff. Zwei Leichtmatrosen, Jens-Uwe Bogadtke und sein Sohn Paul Fo, haben sich aufgemacht, diesen Schatz zu heben. Sie konzentrieren sich in dieser Produktion auf die beiden Haupthelden und die Songs.
Unterstützt werden sie dabei von den Musikern Lexa Thomas (b, git, tb), Gustav Anders (p, key) und Micha Uchner (dr, git).

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Samstag
08.03.14

Göthe ohne Göthe: Dr. Faust und Reineke Fuchs
19:30 Uhr

Puppenspiel, Trallala, Botschaft und Ballett mit Peter Waschinsky und Antje Binder
Die Puppenspielerin Antje Binder zeigt Fühmanns Nachdichtung von Reinecke, der mit schamlosen Lügen, raffinierten Listen und dem Ausnutzen von Dummheit alle über die Tischkante zieht – weil auch die anderen meist nur auf ihren Vorteil bedacht sind. Und Waschinskys „Dr. Faust – ein Cabaret“ bietet ein bisschen Goethe, wenig Bekanntes. Dafür das alte Doktor-Faust-Puppenspiel, Waschinskys „Fausts Zauberlehrling“ und vor allem die Frage: Was ist der Kern? Getanzt, gerappt und gespielt mit Marionetten und mit den Händen, mit denen Waschinsky zur internationalen Legende wurde.
Der Abend ist auch für Kinder ab 12 Jahre zu verkraften.

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Sonntag
09.03.14

Tanztee
16:00 Uhr

Der alten Tradition, wenn es draußen grünt und blüht, sich im Ballhaus zu treffen, bei Kaffee und Likör den sonntäglichen Nachmittag zu genießen, wollen wir einen neuen Ort geben. Es erklingen die sinnlich verträumten, sehnsuchstvollen und vertrauten Lieder und Melodien vergangener Zeiten, gespielt im ländlichen Stil vom Zäckericker Salonorchester. Mit Tango, Wiener Walzer, Cha cha cha, Foxtrott oder Bossa nova wird der Tanztee zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten von Bundesliga und Tatort. Vergessen Sie Ihre Tanzschuhe nicht!




Freitag
14.03.14

Gott ist zu langsam
19:30 Uhr

nach dem Roman von Walfriede Schmitt, Regie: Nicole Haase
Eine Berliner Destille im heutigen Osten der schönen deutschen Hauptstadt. Beim Gastwirt Werner, in seiner geliebten Kneipe, holen sich die Leute aus dem Kiez Rat, Zuspruch, Erleichterung und die nötige Bettschwere. Ihre Schwierigkeiten mit sich selbst und den Zeichen der Zeit sind komisch und berührend und werden mit dem nötigen Ernst und voller Lachen erzählt. Es spielen Walfriede Schmitt und Jens-Uwe Bogadtke.




Samstag
15.03.14

Gott ist zu langsam
19:30 Uhr





Sonntag
16.03.14

3. Saatgutbörse
11:00 Uhr

Vielfalt tauschen, um Vielfalt zu erhalten
Den Randthemenauftakt bildet in diesem Jahr unsere Saatgutbörse, die wir nun bereits zum dritten Mal im Theater am Rand veranstalten. Außerdem werden wir den Rahmen der Veranstaltung nutzen, um die derzeit wieder akut brisante Diskussion um das Wider von Gentechnikverfahren zur Sprache zu bringen. Strikte EU-Bestimmungen drängen den Saatgutverkehr in immer engere – und teurere – Bahnen, sodass vor allem Kleinbauern und mittelständige Landwirte kaum noch die Möglichkeit haben, selbstbestimmt mit ihrer eigenen Saat- und Sortentradition umzugehen. Stattdessen dominieren globalisierte Massenkonzerne das Feld und setzen bewusst Monopolisierungsmechanismen ein, um die natürliche Vielfalt in eine gezüchtete Einfalt zu verwandeln. Nur der lebendige Austausch von Wissen und Saatgut kann diesem Prozess etwas entgegensetzen.
Wenn Sie sich mit einem eigenen Stand an der Saatgutbörse beteiligen möchten, wenden Sie sich bitte per Mail an podium@theateramrand.de




Sonntag
16.03.14

Gott ist zu langsam
16:00 Uhr

(für Gruppen vorrangig)




Freitag
21.03.14

Quichotes letzter Auszug
19:30 Uhr

Steffen Mensching hat dieses Stück zwischen Schein und Sein dem Schauspieler Jens-Uwe Bogadtke auf den Leib geschrieben. Bogadtke liefert nun ein solistisches Meisterwerk. Allein auf der Bühne, nur mit einem Eisengestell, das als Pranger oder als Mühlenflügel dient, und seinem Buch, hält er über eine Stunde lang das Publikum in Atem. Dabei wechseln Stimmung und Tempo ständig, von Melancholie, Selbstmitleid zu Wut und Aggression bis Reue, aber auch verzweifeltem Spaß. Mit leisen, gewitzten Untertönen springt er virtuos zwischen Realität, Fiktion, Illusion und multiplem Ich hin und her.

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Samstag
22.03.14

Jung & Young
19:30 Uhr

Ein Junge besorgt sich eine Gitarre und fängt an zu spielen: Neil Young. Ein anderer, Navid Kermani, hörte leidenschaftlich gern dessen Lieder. Er schreibt darüber „Das Buch der von Neil Young Getöteten“. Der Liederpoet Gerhard Gundermann dichtete ihn nach, spielte seine Musik, starb jung.
Thomas Rühmann (voc, git) und Rainer Rohloff (git) spielen, singen, interpretieren Youngs Musik, Gundermanns Lieder, Kermanis Buch.

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Sonntag
23.03.14

Tante Julia und der Kunstschreiber
11:00 Uhr

Thomas Rühmann, Hendrikje Fitz und Holger Daemgen tauchen ein in die versunkene Hörspielserien-Welt der fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Vargas Llosa (Literaturnobelpreisträger 2010) erzählt die seltsame Liebe zwischen der 32-jährigen Julia und ihrem 18-jährigen Neffen Marito, inmitten der quirligen peruanischen Metropole Lima. Zwischen ihnen steht, tippt, inszeniert der berühmte Pedro Camacho, ein zu viel schreibender Künstler, gestresster Verfasser endloser täglicher Hörspielserien in den Studios von Radio Central. Die drei Schauspieler erkunden verzweifelte Leidenschaften, zweifelhafte Lebensbilder, skurrile Traumwelten um Liebe und Vergängnis. Mit Wolfram Dix (Perkussion).
(fGruppen vorrangig)

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Sonntag
23.03.14

Tante Julia und der Kunstschreiber
16:00 Uhr

Thomas Rühmann, Hendrikje Fitz und Holger Daemgen tauchen ein in die versunkene Hörspielserien-Welt der fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Vargas Llosa (Literaturnobelpreisträger 2010) erzählt die seltsame Liebe zwischen der 32-jährigen Julia und ihrem 18-jährigen Neffen Marito, inmitten der quirligen peruanischen Metropole Lima. Zwischen ihnen steht, tippt, inszeniert der berühmte Pedro Camacho, ein zu viel schreibender Künstler, gestresster Verfasser endloser täglicher Hörspielserien in den Studios von Radio Central. Die drei Schauspieler erkunden verzweifelte Leidenschaften, zweifelhafte Lebensbilder, skurrile Traumwelten um Liebe und Vergängnis. Mit Wolfram Dix (Perkussion).
(fGruppen vorrangig)




Freitag
28.03.14

Ökofilmtour: Wir könnten auch anders. Begegnungen jenseits des Wachstums.
19:30 Uhr

(Doku, 88 min)
Ein vielstimmiges von Mosaik Holger Lauinger und Daniel Kuhnle über Menschen, die Zukunft in strukturschwachen Regionen gestalten wollen. Menschen, die ihr Leben und die Zukunft in strukturschwachen Regionen gestalten wollen, werden hier vorgestellt Ein Mosaik über Lebenswirklichkeit, Zivilengagement, Selbstorganisation, sozial-ökologische Projekte und Möglichkeiten der Teilhabe. Fragen, deren Antworten noch gefunden werden müssen: Kann immer währendes Wachstum tatsächlich „Gutes Leben“ garantieren? Können sich in schrumpfenden Gesellschaften wirkliche Chancen eröffnen? Und wo soll die Reise hingehen? Engagierte Akteure präsentieren Ideen und Projekte, die der politischen Phantasie Flügel verleihen könnten. Ein suchendes Plädoyer für eine neue „Politik des Kleinen“.




Samstag
29.03.14

Ökofilmtour: Die Abenteuer der kleinen Giraffe Zarafa
15:00 Uhr

Kinderfilm (Animation, 78 min)
Die abenteuerliche Reise des Waisenjungen Maki, quer durch Afrika und Europa bis nach Paris. In einem kleinen Dorf im Herzen Afrikas lauschen die Kinder gebannt den Geschichten eines alten, weisen Mannes. Er erzählt von den Abenteuern des Jungen Maki, der einst auf der Flucht vor einem Sklavenhändler Freundschaft mit der Baby-Giraffe Zarafa schloss. Als leise erzählter Abenteuerfilm, der Spannung, Emotionalität und beeindruckende Naturszenarien verbindet, kann der französische Animationsfilm insbesondere ein junges Publikum ansprechen und für den Gedanken des Natur- und Artenschutzes sowie der Freiheit als wichtigstem Gut im Leben sensibilisieren. Prädikat: Besonders wertvoll




Samstag
29.03.14

Ökofilmtour: Werden Sie Deutscher
17:30 Uhr

(Doku, 84 min)
Bei der Langzeitbeobachtung der SchülerInnen eines Integrationskurses erleben wir Situationen von absurder Komik und existenzieller Tragik. Menschen aus 15 Ländern lernen deutsche Sprache und auch deutsches Wohlverhalten: Zum Termin muss man pünktlich sein, denn „Zeit ist Geld“. Situationen von absurder Komik, aber auch von nachdenklichem Ernst über deutsche Identität. Prädikat besonders wertvoll




Samstag
29.03.14

Ökofilmtour: Die Piroge
19:30 Uhr

(Spielfilm, 87 min)
Eine Gruppe afrikanischer Männer riskiert auf der Reise über das Meer den Tod – um leben zu dürfen. Aus Ländern Afrikas kommen jährlich Tausende Flüchtlinge übers Meer, um in Europa eine bessere Zukunft zu finden. Darauf basiert diese packende Geschichte aus dem Senegal von Männern und einer Frau, die mit dem kleinen Fischerboot „Piroge“ ihr Leben wagen. Einzig Kapitän Baye Laye weiß um die Gefahren der Überfahrt. Ein beeindruckender Film.




Sonntag
30.03.14

Filmgala zur Ökofilmtour 2014
16:00 Uhr

„Visionen für die Lausitz“
Moderation: Ernst-Alfred Müller, Leiter des Festivals, FÖN e.V.
Gäste: Prof. Dr. Christian von Hirschhausen (DIW und TU Berlin), der Filmregisseur Henry M. Mix und René Schuster (Grüne Liga)
Musikalische Umrahmung: Tobias Morgenstern (Piano / Akkordeon), Matthias Jahrmärker (Gesang), Natascha Zickerick (Tuba) und Rüdiger Caruso Krause (Gitarren)
Die Filme:
Film: „Wildes Deutschland - DIE LAUSITZ“, (45 Minuten), Regie, Autor: Henry M. Mix
Kurzfilm: „Steigerlied“, (15 Minuten) aus der ARD-Sendung „16 mal Deutschland“
Regie, Autor: Andreas Dresen
Ausschnitt TV-Magazin ECHT: „Der Wahnsinn mit der Braunkohle“ (10 Minuten)
Buch, Regie: Dirk Schneider
Publikumsgespräch mit Prof. Dr. Christian von Hirschhausen (DIW und TU Berlin) und den Filmregisseuren Andreas Dresen und Henry M. Mix
Moderation: Ernst-Alfred Müller (ca. 40 Min.)