Theater am Rand

 

Freitag
02.08.13

Studententheater: Der Geizige
20:00 Uhr

Es ist wieder soweit: 10 junge Leute machen sich mit dem alten Moliere, einer Prise frischem Nordwind und jeder Menge Spielwut im Gepäck auf den Weg in den lang ersehnten Sommer. Die Schauspielstudenten des 2. Studienjahres der Rostocker Hochschule für Musik und Theater gehen auf Sommertheatertour. Mit Charme, Witz und einem Hauch bissigem Humor werden sie eine Geschichte über Geld, Liebe und das Leben erzählen. Wie weit geht die menschliche Besitzgier und welche Folgen hat sie? Wann ist Habsucht krankhaft? Kann die Liebe am Ende dann doch alles überwinden? Und kann das alles überhaupt noch witzig sein? Sie werden es Ihnen zeigen, wenn sie Molieres Komödie zum neuen Leben erwecken!

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Samstag
03.08.13

Studententheater: Der Geizige
20:00 Uhr


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Sonntag
04.08.13

Falsche Lieder - Thomas Rühmann singt Wenzel
18:00 Uhr

Thomas Rühmann & Band versehen Wenzels bittersüße Texte mit der Musik von Bon Iver, Neil Young, Lambchop, The National, Tunng. Es entstehen rockige Liedstücke, verwoben in den globalen Themen: Liebe, Glück, Welt. Voller Melancholie. Voller Lust am Leben. Wenzel bleibt Wenzel, aber Bekanntes wird fremd, Leises laut, Falsches wird richtig. Thomas Rühmann singt Wenzels Songs seit vielen Jahren. Seine Idee, die Texte musikalisch anders zu besetzen, machen sie neu erfahrbar. In jedem Falle sinnlich, rockig, überraschend.
Mit Rainer Rohloff (git), Peter Schenderlein (key), Lexa Thomas (b) und Gören Eggert (dr).

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Freitag
09.08.13

Im Spinnhaus. Ein Heimatabend
20:00 Uhr


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Samstag
10.08.13

Im Spinnhaus. Ein Heimatabend
20:00 Uhr


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Sonntag
11.08.13

Die Entdeckung der Langsamkeit
11:00 Uhr


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Sonntag
11.08.13

Frau Böwe und Herr Morgenstern - „...far too bizarr“
17:00 Uhr

Unerhörte Improvisationen und wunderliche Gesänge
Winnie Böwe, ein Zwitterwesen aus Schauspielerin und Koloratursopran, singt und improvisiert über alle Songs, die ihr gefallen und das reicht von Nina Hagen bis Joni Mitchell, über polnische und rumänische Zigeunerlieder, französische Chansons und vieles mehr. Tobias Morgenstern interpretiert ohne Rücksicht auf stilistische Grenzen alle Songs auf dem Akkordeon. Er wird begleitet von Wolfgang Musick (b) und Wolfram Dix (dr)

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Donnerstag
15.08.13

Randthema: Buchvorstellung „Terra Preta“
19:00 Uhr

Präsentation des preisgekrönten Buches: „Terra Preta. Die Schwarze Revolution aus dem Regenwald“.
Mit den Autoren Ute Scheub und Haiko Pieplow.
Mit Küchenabfällen, Pflanzenkohle und Regenwürmern das Klima retten und den Hunger der Welt besiegen? Klingt wundersam, doch die Wissenschaft glaubt, das Rezept dafür gefunden zu haben: Terra preta do Indio lautet der portugiesische Name für die fruchtbarste Erde der Welt, die erstmals Ende des 19. Jahrhunderts beschrieben wurde. Seitdem hat sich viel getan: In neueren Forschungen ist es gelungen, das Geheimnis um die erstaunlich einfache Rezeptur dieser Wundererde zu lüften. Ute Scheub, Autorin mehrerer Bestseller, hat gemeinsam mit den Experten Haiko Pieplow und Hans-Peter Schmidt das Wissen um das „Schwarze Gold“, das mit dem Niedergang der einstmals blühenden Indianerkulturen Amazoniens verloren gegangen zu sein schien, in einem kundigen Führer zusammengetragen. Ergänzt wird der Ratgeber durch jede Menge Hintergrundwissen sowie Informationen zu zahlreichen Terra-Preta-Projekten, zu denen u.a. auch das Theater am Rand gehört. Eine Veranstaltung des Theater am Rand e.V.

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Freitag
16.08.13

Verlassenes Haus
11:00 Uhr

Nach der preisgekrönten Erzählung von Rochus Stordeur aus dem Jahre 2010.
„Junge, träum nicht immer. Wach endlich auf und werd nicht wie dein Vater! Wenn einer mal sagen würde: werde nicht wie ich, werde wie Du!“ Ein Dorf spiegelt die Welt. Hier lebt der 17jährige Christian. Ein scharfsinniger Beobachter, den seine Wortwitze nie verlassen - egal wie verlassen sein Dorf ist. Sein Zuhause. Brandenburg. Bis zu jenem Tag, an dem sich alles ändern sollte... Den jugendlichen Hauptdarsteller spielt Vincenz Türpe, Absolvent der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, festes Ensemblemitglied des Theaters Giessen und Mitglied des Ensembles „Achse“. Jens-Uwe Bogadtke spielt den Vater, die Mutter, den Bürgermeister, den Tischler und alle anderen Rollen. Beide Darsteller singen Titel von Casper, Kraftklub und Die Ärzte. Regie: Nicole Haase
(für Schulklassen vorrangig)

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Freitag
16.08.13

Verlassenes Haus
20:00 Uhr


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Samstag
17.08.13

Kunst
20:00 Uhr

Eine boulevardeske Tragödie von Yasmina Reza.
Alles dreht sich um die vollkommene Liebe – die Freundschaft. Was könnte wirklicher Freundschaft schon gefährlich werden? Nicht Frauen. Nicht Geld. Nicht Ruhm. Vielleicht ein weißes Bild, mit weißen Streifen. Es ist die dritte Inszenierung des 2010 gegründeten Ensembles „Achse“, bestehend aus den Absolventen der HfS „Ernst Busch“ Vincenz Türpe, Niclas Rohrwacher und Bernardo Arias Porras, welches bereits mehrfach, unter anderem mit „Die Nibelungen“, im Theater am Rand gastierte.

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Sonntag
18.08.13

Die Nibelungen
18:00 Uhr

Es ist das älteste deutsche Nationalepos um den unbesiegbaren Siegfried. Bezwinger des Lindwurms. Herr über den unermesslichen Schatz der Nibelungen. Unsichtbar dank Zwergenkönig Alberichs Nebelkappe. Unbezwingbar in der Schlacht durch Balmung, sein Schwert. Und doch wehrlos gegen die Waffen einer einzigen Frau, die das Schicksal Tausender bestimmen wird. „Daz ist der Nibelunge liet.“ Es spielen Vincenz Türpe, Bernardo Arias-Porras, Niclas Rohrwacher, Anne Schirmacher, Jasna Bauer und Runa Schäfer

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Freitag
23.08.13

Marrakesch, Madrid oder das böse Herz - mit dem Kollektiv Schluss mit ohne
20:00 Uhr

Ein Verhör zwischen einem Europäer und einem Marokkaner. Der Europäer steht unter Verdacht, der Afrikaner ist ein kultivierter Kommissar. Zwei unterschiedliche Charaktere, zwei Kulturen, zwei Religionen, zwei Welten prallen aufeinander und begegnen sich vor allem mit Arroganz, Klischees, Vorurteilen und Abneigung. In einem immer spannender werdenden Psychoduell zwischen den beiden werden nicht nur Stück um Stück die tückischen Hintergründe des Falles aufgerollt. Der Autor Christoph Braendle kreiert zwei aufregende Figuren im Wettstreit um die Wahrheit. Ein christlich-muslimischer Krimi im Wüstensand. Es spielen Daniel Kersten und Christian Mark, Regie: Constantin von Thun.

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Samstag
24.08.13

Hans im Glück - mit dem Wandertheater Ton und Kirschen
20:00 Uhr

Ein Fragment von Bertolt Brecht zu HANS IM GLÜCK gab dem Ton und Kirschen Theater die Anregung, mit allen künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten ein poetisch beschwingtes Theaterstück zu entwickeln, das unter freiem Himmel oder in Sälen für ein breites Publikum gespielt werden kann. Brecht, damals 21jährig, übernahm von dem Märchen die reigenartige Struktur, die Hans von einem Tausch zum anderen führt. Von den Tauschobjekten behielt er nur die Gans bei. Hans will in dieser Welt nicht vor allem Geld verdienen, sondern glücklich werden. Das Ton und Kirschen Theater wurde 1992 von Margarete Biereye und David Johnston gegründet und besteht derzeit aus neun Schauspielern und Musikern aus Deutschland, England, Frankreich, Wales und Kolumbien.

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Sonntag
25.08.13

Buenos dias, du Schöne
11:00 Uhr

Frauen in der lateinamerikanischen Literatur
Um ihre Freude am Leben, ihre starken Gefühle, Wut, Trauer, Leidenschaft, um ihre Art zu lieben und vor allem um sie, die starken Frauen, die Latinas, geht es in dieser Lesung mit Live-Musik, ausgewählt und vorgestellt von der Journalistin Elke Bitterhof. Isabel Allende „Die Insel unter dem Meer“, Mario Vargas Llosa „Das böse Mädchen“, Francisco Haghenbeck „Das geheime Buch der Frida Kahlo“ – Geschichten dieser und anderer Autoren laden ein, die Gedanken in ferne Welten schweifen zu lassen und dort eine Episode lang zu verweilen. Ein kurzer, aber intensiver Besuch, der Lust auf mehr Buch macht. Den musikalischen Teil gestalten der chilenische Musiker José Miguel Márquez und der peruanische Gitarrist David Sandoval.

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Sonntag
25.08.13

natural - Südamerika und seine Rhythmen
17:00 Uhr

Das Konzert „natural“ ist eine Begegnung mit der musikalischen Poesie der Andenvölker. José Miguel Márquez, einer der bekanntesten chilenischen Musiker, spielt virtuos verschiedene Naturinstrumente, die in Form und Klang in Europa wenig bekannt sind. Sein Instrument ist die Quena, ein kurzes Bambusrohr mit sieben Löchern ohne Mundstück, auf der er es zu weltweit anerkannter Meisterschaft gebracht hat. Er singt, bläst virtuos verschiedene andere indianische Flöten, spielt Charango, ein kleines Saiteninstrument, dazu kommen Quenacho, Gitarre, Cuatro, Ukulele. Sehnsucht, Spaß und Leidenschaft sind die Grundessenzen seiner Lieder. Mit seiner Gruppe Illapu war er 35 Jahren unterwegs und erhielt acht Goldene und zehn Platin Platten. Er wird begleitet von dem peruanischen Gitarristen David Sandocal.

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Freitag
30.08.13

Huellas - Spuren
20:00 Uhr

Die musikalischen Wurzeln argentinischer Musik sind vielgestaltig: Tango und Folklore, Songwriterpoesie, nationaler Rock und Pop – all
diese Stile haben ihre Spuren in der Musik von Lily Dahab hinterlassen. In einer erfrischenden Verbindung mit dem Jazz findet die Sängerin auf ihrem neuen Album „Huellas“ zu ihrer Heimat Buenos Aires zurück. Hier trifft im Tango Piazzollas eine leidenschaftliche Dramatik auf verträumte Melancholie, der reiche Schatz der Folklore des Landes wird mit Einflüssen der europäischen Musik und den Farben des Jazz zu einem grandiosen Amalgam angereichert und darüber hinaus steuert das Komponistenteam Dahab/Aperdannier wahre Song-Perlen bei.
Mit Lily Dahab (voc), Bene Aperdannier (p, arr), Jo Gehlmann (git), Andreas Henze (b), Topo Gioia (perc).

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Samstag
31.08.13

Max Goldt - Die Chefin verzichtet
20:00 Uhr

Das neue Buch „Die Chefin verzichtet“ enthält Skurriles, Grelles und Bedächtiges. Nach „QQ“ und „Ein Buch namens Zimbo“ liegt endlich der neue Erzählband von Max Goldt vor. Goldt, der seit 1989 Kolumnen für das Satiremagazin „Titanic“ schreibt, ist außerdem Musiker, verfasst Hörspiele und Comics. „Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält... entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind.“ Daniel Kehlmann

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