Theater am Rand

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Schlafplatz am Rand

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Donnerstag, 30.10.14 - 19:00 Uhr - Randthema: Fleisch
Die Planung neuer Hähnchenmastanlagen in Brandenburg laufen auf Hochtouren: Neue Anlagen mit mehreren hunderttausend Plätzen sind entweder bereits genehmigt oder stecken derzeit im Genehmigungsverfahren. Grund genug, dieser Entwicklung ein Randthema zu widmen. Der derzeitige Fleischkonsum in Deutschland liegt mit 60 Kilogramm pro Kopf etwa 20 kg über dem weltweiten Mittel. Die Befriedigung dieses großen Hungers schlägt grenzüberschreitende Wellen: Für Futtermittel wird der Regenwald abgeholzt, in den Mastanlagen werden immer häufiger Billiglohnarbeiter beschäftigt, der Einsatz von Antibiotika ist bei der Masse der Tiere im Prinzip unumgänglich. Gleichzeitig ist es auch eine Tatsache, dass der derzeitige Fleischhunger nicht allein durch artgerecht gehaltene Tiere gestillt werden kann. Eine ausweglose Situation? Oder gibt es Alternativen, die denk- und gangbar sind?
Eine Veranstaltung des Theater am Rand e.V.


Freitag, 31.10.14 - 19:30 Uhr - Die Reise nach Buenos Aires – work in regress
Monolog von Amanita Muskaria, gespielt von Monika Lennartz
Eine Frau verliert ihr Gedächtnis. Walerka, über 80, pensionierte Lehrerin, schaut auf ihr Leben zurück. Momente krassen Gedächtnisverlusts wechseln mit Momenten erstaunlichen Scharfblicks. Wie dieser Monolog einer alten, an Alzheimer erkrankten Frau persönliche Erlebnisse mit der Geschichte Polens verbindet, individuelles Vergessen als Metapher für kollektives Verdrängen nutzt und Melancholie mit Momenten flirrender Leichtigkeit mixt, spricht von großem erzählerischem Talent. Es ist ein poetisches Stück, balancierend zwischen Tragik und Komik, ein feinnerviges Solo, gespielt von einer großartigen Schauspielerin. Die Schwestern Monika und Gabriela Muskala haben unter dem Pseudonym Amanita Muskaria dieses Portrait gezeichnet. Behutsam, zart und mitunter ziemlich komisch inszenierte Louise Frost die deutschsprachige Erstaufführung des Monologs. Monika Lennartz war 44 Jahre am Maxim-Gorki-Theater Berlin engagiert, arbeitete mit Regisseuren wie Thomas Langhoff und Rolf Winkelgrund. Seit 2007 ist sie freiberuflich tätig.


Samstag, 01.11.14 - 15:00 Uhr - Das Totenschiff
Das Schiff als Sinnbild menschlicher Gesellschaft, diese Metapher greifen die Protagonisten der legendären Klaus-Renft-Combo Gerulf Panach und Christian Kunert mit ihrem nach Motiven des gleichnamigen Romans von B. Traven entstandenen Stück auf. Mit großer Personage und kraftvollen Songs erzählen sie die berühmte Totenschiff-Geschichte um die beiden Seeleute Gerard Gale und Stanislaw Lawski. Zwei arme Schweine voller Witz und Lebenslust auf großer Fahrt mit einem totgeweihten Schiff. Zwei Leichtmatrosen, Jens-Uwe Bogadtke und sein Sohn Paul Fo, haben sich aufgemacht, diesen Schatz zu heben. Sie konzentrieren sich in dieser Produktion auf die beiden Haupthelden und die Songs.
Unterstützt werden sie dabei von den Musikern Lexa Thomas (b, git, tb), Gustav Anders (p, key) und Micha Uchner (dr, git).
(für Gruppen vorrangig)


Samstag, 01.11.14 - 19:30 Uhr - Das Totenschiff


Sonntag, 02.11.14 - 17:00 Uhr - Über den Unfug des Strebens
Walfriede Schmitt liest aus den überraschenden Erkenntnissen des Predigers Salomon. Axinia Schönfeld singt am Klavier Gospels, Spirituals und eigene Songs. Die Erkenntnisse des Predigers oder auch Königs Salomon kommen von weit her und sind doch so verblüffend brisant. Mit viel Weisheit und irdischem Witz umkreist Salomon die Themen des Lebens. Zurück Mensch! Zurück zu den einfachen Dingen. Erzählungen, Balladen und Gedichte voller Schönheit und Poesie, voller Geist und Witz, die bis heute nichts an Aktualität eingebüßt haben.


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Theater am Rand
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