Theater am Rand

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AKTUELL: <<< Editorial - Randnotizen



Donnerstag, 25.09.14 - 19:00 Uhr - Film: Die Zukunft pflanzen
Die Arbeitsweisen der industriellen Landwirtschaft werden zunehmend kritisiert: Der Einsatz von chemischen Düngern, Pflanzenschutzmitteln und Gentechnik wird von vielen Seiten angeprangert. Was den Widersachern dieser Methoden jedoch häufig fehlt, sind gangbare Alternativen, die das ehrliche Potential dazu haben, die derzeitige Praxis langfristig zu ersetzen. Die Dokumentation der französischen Filmautorin Marie-Monique Robin ist da anders: Sie nimmt sich dem Thema positiv an und zeigt in beeindruckender Weise, welche landwirtschaftlichen Möglichkeiten es gibt, die wachsende Menschheit anhand ökologischer, zukunftsfähiger Methoden zu ernähren - also ohne Gentechnik, ohne chemischen Pflanzenschutz und chemische Dünger. Die Autorin hat vier Kontinente bereist, um Antworten zu finden, und dabei unter anderem festgestellt: Es kann nicht nur einen Weg geben. Vielmehr gilt es, die landwirtschaftliche Arbeit in die individuellen klimatischen und sozialen Bedingungen einzupassen, den Böden und der Umwelt der jeweiligen Region gebührende Beachtung zu schenken.
Eine Veranstaltung des Netzwerkes Nachhaltiger Lebensstil vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Brandenburg. Der BUND Brandenburg bedankt sich beim Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg für die finanzielle Förderung der Veranstaltung


Freitag, 26.09.14 - 19:30 Uhr - Seide - eine west-östliche Novelle
Eine west - östliche Novelle von Alessandro Baricco mit Liedern von Rio Reiser.
Es spielen Thomas Rühmann und Tobias Morgenstern.
Eine Geschichte voller Leichtigkeit, Ferne und Musik. Erzählt wird die sonderbare Reise des Seidenraupenhändlers Herve Joncour bis ans Ende der Welt. Ein Anfang.


Samstag, 27.09.14 - 19:30 Uhr - Machwerk
von Volker Braun
eine musikalisch-inszenierte Lesung
Szenerie: Ein Museum deutscher Industriegeschichte.
Akteure: Zwei Museumswärter mit Spielverpflichtung,
Musik: Das Sinfonieorchester "Schwarze Pumpe".
Erzählt werden die tragisch-komischen Schwänke um einen Macher, der kein Werk mehr hat, aber einen Helm, Karabinerhaken und Arbeitshosen. Flick von Lauchhammer. Mit 60 entlassen, stapft er ins Amt zu Frau Windisch und fragt: Wo brennts denn?
Volker Braun schickt seinen Don Quichotte der Niederlausitz in die Welt der veränderten Arbeit des 21. Jahrhunderts. Am Ende steht er in Neutrebbin im Oderbruch am Bohrloch, wo das CO2 verklappt wird...
Mitwirkende:Thomas Rühmann, Jens-Uwe Bogadtke, Tobias Morgenstern


Donnerstag, 02.10.14 - 19:30 Uhr - SPIELPLANÄNDERUNG: Melancholia – Dirk Zöllner, Shir-Ran Yinon, Wolfgang Hentrich, B. Deutung
Die Beschäftigung mit der Endlichkeit des Lebens lässt uns erst die Kostbarkeit desselben wahrnehmen, findet die Bratschistin Shir-Ran Yinon. Obwohl man den hebräischen Vornamen der Künstlerin mit „Fröhliches Lied“ übersetzen könnte, hat sie nun ausgerechnet die schwermütigsten Lieder der klassischen Musik - Kompositionen von Schubert, Schumann, Händel, Gluck, Silcher, Beethoven und Mahler - in sparsamen Arrangements auf den emotionalen Punkt gebracht. Für den Gesangspart des Projektes engagierte sie mit Dirk Zöllner einen Paten des deutschsprachigen Rock’n’Soul. Er haucht den alten Texten wahrhaftige Empfindung ein und erreicht damit auch jene Gehörgänge, die sich den wuchtigen Schmettergesängen der Klassik verschließen. Auf schwulstige Bögen und zuckrige Verzierungen musste schon deshalb verzichtet werden, weil dem Projekt Melancholia nur noch zwei weitere Musiker angehören.
Der Konzertmeister der Dresdner Philharmonie Wolfgang Hentrich bringt seine berühmte Geige zum singen und auf der anderen Seite verleiht das Cello des Independantstars B. Deutung dem luftigen Gebilde den notwendigen Körper. Der Mitbegründer der Inchtabokatables spielte unter seinem bürgerlichen Namen Tobias Unterberg unter anderem auch in Peter Gabriels New Blood Orchestra.
Die Perlen der klassischen Melancholie und die tiefe individuelle Musikalität der beteiligten Künstler versprechen ein bittersüßes Innehalten. Die Schattenseite. Die Nacht. Der Winter. Der Schmerz. Der Tod. Die Gegendroge zur Schunkel- und Mitklatschunterhaltung.

ACHTUNG: Das Konzert "Im Dreiklang: Dziuk / Morgenstern / Prahl" wurde auf den 23.10.14 um 20:00 Uhr verlegt!


Freitag, 03.10.14 - 11:00 Uhr - Goodbye, DDR – Erinnerungen an den Mauerfall
Dass Angela Merkel am Abend des 9. November 1989 in der Sauna war, ist allgemein bekannt, aber wie haben andere Prominente dieses legendäre Ereignis erlebt? Herausgeberin Elke Bitterhof liest aus dem Buch „Goodbye, DDR“, welches dreißig Geschichten zum Mauerfall umfasst, erlebt von bekannten Persönlichkeiten aus Ost und West, aus Wirtschaft, Politik und Kultur. Schauspielerin Anja Kling sitzt im bayerischen Auffanglager fest, Gregor Gysi legt den Hörer wieder auf und bleibt im Bett, Jochen Kowalski singt seine Arie noch zu Ende, Daniel Barenboim kommt die Idee für ein außergewöhnliches Konzert, Wim Wenders dreht im australischen Dschungel und erfährt erst mal gar nichts. Spannende, lustige, tragische, ungewöhnliche und in jedem Fall sehr persönliche Erinnerungen. Elke Bitterhof wird begleitet von Jose Miguel Marquez (Flöten, Gitarren, Gesang).


Freitag, 03.10.14 - 19:30 Uhr - Dshamilja
nach Tschingis Aitmatow
mit Thomas Rühmann und Tobias Morgenstern
„Wo mögt ihr jetzt sein? Welche Straße wandert ihr entlang? Ohne dich umzuschauen, bist du in die Steppe hinausgewandert, Dshamilja. Vielleicht bist du müde, vielleicht hast du den Glauben an dich verloren? Lehne dich an Danijar, er soll ein Lied über die Liebe singen, von der Erde, vom Leben!“ Fern im nordöstlichen Kirgisien, irgendwo im Tal des Kukureuflusses, im Sommer des Jahres 1943. Auf dem Kornwagen bringen Said, Danijar und Dshamilja das an der Front benötigte Getreide zur Bahnstation. Hier beginnt sie: „Die schönste Liebesgeschichte der Welt.“. Der fünfzehnjährige Said, der noch nicht weiß, wie sich Liebe zuträgt, erzählt sie mit großem Erstaunen. Aitmatows Dichtkunst, Rühmanns Stimme, Morgensterns Musik nehmen sich jener „Zaubernacht im August an, in der Mann und Frau sich erkennen und das Kind dunkel das Licht ahnt.“ (Louis Aragon) Am Rand des Krieges, am Rand der Welt, am Rand der Religionen.


Samstag, 04.10.14 - 19:30 Uhr - Dshamilja


Sonntag, 05.10.14 - 16:00 Uhr - Tanztee
Der alten Tradition, wenn es draußen windet, regnet oder schneit, sich in gemütlichen Stuben zu treffen, bei heißem Tee, Prosecco oder Likör den sonntäglichen Nachmittag zu genießen, wollen wir einen neuen Ort geben. Es erklingen die sinnlich verträumten, sehnsuchtvollen und vertrauten Lieder und Melodien vergangener Zeiten, gespielt im ländlichen Stil vom Zäckericker Salonorchester. Mit Tango, Wiener Walzer, Cha cha cha, Foxtrott oder Bossa nova wird der Tanztee zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten von Bundesliga und Tatort. Vergessen Sie Ihre Tanzschuhe nicht!


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Wir stellen Ihnen gern einen liebevoll gestalteten Gutschein für einen Besuch in unserem Theater aus. Teilen Sie uns den Namen der/des Beschenkten und die Anzahl
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Sie erhalten dann den Gutschein gemeinsam mit einer Rechnung und überweisen 15 Euro pro Person (inkl. Verpackung und Porto) auf das angegebene Konto.

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Zollbrücke  Nr. 16 - 16259 Zäckericker Loose - Tel. 033 457-66 521
oder kartenreservierung[at]theateramrand.de

 

 

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